Und kostet $5,75 Eintritt für Studenten. Dafür gibts dann allerdings auch eine Führung dazu (in meinem Fall von einer sehr resoluten älteren Dame). So erfährt man dann einiges über Yin und Yang (allgegenwärtig), das Leben von hohen chinesischen Beamten in der Ming-Dynastie (einen Tick zu glorifiziert für meinen Geschmack), Lotosblüten und Bambus, lime stone und überhaupt warum das alles so angeordnet ist wie es ist.
Diese Art von Garten war wohl eine Spezialität der Stadt Suzhou (so schreibt man die hier wohl) - und der in Vancouver ist der erste und einzige, der seit ca. 250 Jahren gebaut worden ist (von Chinesen übrigens, die sie extra dafür aus Suzhou importiert haben). Fertiggestellt wurde das ganze im Expo-Jahr 1986, obwohl nicht direkt ein Expo-Projekt.
Der Garten ist übrigens wirklich sehr schön, und es ist beeindruckend, wie sie es geschafft haben, auf doch recht kleinem Raum unheimlich viele Bilder unterzubringen - alles sieht aus anderer Perspektive tatsächlich anders aus. Interessant auch, wie man nach der Führung mit völlig anderen Augen durch den Garten geht als vorher.
Geschrieben von Conrad um 05.03.04 09:38 | TrackBack