20.04.04

Conrad schreibt zum Thema Touri-Stories:

Niagara Falls

Da wir hier ja gerade das volle Touri-Programm fahren (Kanada in 20 Tagen), mussten wir uns natürlich auch die Niagara-Fälle anschauen. Naja, das was von ihnen dank Wasserkraft und Winter gerade noch übrig ist...

Es gibt ja zwei Niagarafälle: die American Falls auf der US-Seite, und die Horseshoe Falls auf der kanadischen Seite. Beide waren vor 300 Jahren oder so noch gleich groß, aber in der Zwischenzeit sind die US-Fälle fast unverändert geblieben, während die Kanadischen dieses Hufeisenform ausgebildet haben und deshalb jetzt dreimal so lang und schön sind...

20040420AmericanFalls.jpg
Sebastian vor den American Falls. Hübsche Wasserfälle, man beachte auch links den Aussichtsturm und rechts die Besuchergerüste; der amerikanische Niagarafall ist definitiv von der Kanadischen Seite ohne solche Hilfsmittel besser zu sehen...

Auf dem Weg zu den kanadischen Fällen (ca. 5 Minuten Fussweg von den amerikanischen) ist uns dann ein UBCler mit seiner Freundin begegnet (PostDoc, der trotzdem mit Sebastian und mir in einem Kurs saß und jetzt eine Stelle als Dozent sucht). Kanada ist halt kleiner als man so denkt...

20040420Horseshoe.jpg
Und das sind die kanadischen Fälle. Wie schon erwähnt, hübscher *g* Man beachte haufenweise Nebel in der Mitte und den Schnee am linken Rand; es war eigentlich nicht so schrecklich kalt - wir haben das mal pseudowissenschaftlich analysiert und die Verdunstungskälte für die Vereisung verantwortlich gemacht.
20040420Kante.jpg
Hier läuft das Wasser über die Kante, um dann 50 Meter oder so in die Tiefe zu stürzen. Nicht fotografiert habe ich das formschöne Touristenzentrum direkt hinter dem Betrachter, sowie die formschöne Touristenmenge um ihn herum. An dieser Stelle ist es saukalt und sehr feucht, was an der unangenehmen Vernebelung durch diese aufdringlichen Wasserfälle liegt. Da müsste man doch mal was machen können ;)
20040420Tunnel.jpg
Natürlich ist das ganze touristisch ausgebaut; es gibt Tunnel, durch die man hinunter in Wassernähe kommt, und hinter die Fälle. Dort sieht man dann Bilder wie dieses. Das heisst, man sieht hauptsächlich weiss, aber der Fels um einen herum vibriert beeindruckend und es ist recht laut und feucht ;)

Die Fälle sind eine ziemlich beeindruckende Angelegenheit... Hat sich gelohnt. Die Stadt aussenrum allerdings ist ziemlich fürchterlich; wir haben etwas gegessen (erstaunlich günstig) und haben gemacht dass wir wegkamen.

Geschrieben von Conrad um 20.04.04 18:00 | TrackBack
Comments

Die sehen recht klein aus ..

Posted by: Untauglich at 24.04.04 19:56