Ein merkwürdiges Gefühl, jetzt auf Reisen doch in einer Stadt angekommen zu sein, wo ich die Leute auf anhieb nicht verstehe. Die erste Sprache hier ist eindeutig Französisch: man wird immer mit "bonjour" oder Ähnlichem begrüßt. Die tapfereren unter uns haben versucht, Dinge auf französisch zu bestellen; ich hätte die Rückfragen nicht verstanden und hab das mal lieber gelassen. Die Zweisprachigkeit allerdings funktioniert hier hervorragend: alle Erwachsenen, die wir getroffen haben, waren problemlos in der Lage, mitten im Gespräch auf englisch umzuschalten. Wolfgang hat in etwa das Folgende erlebt, als er einen Kaffee bestellt hat:
Verkäuferin: Bonjour!
Wolfgang: One coffee please.
Verkäuferin: Which size?
Wolfgang: grande.
Verkäuferin: Pour ici?
Wolfgang: Yes, for here please.