30.04.04

Conrad schreibt zum Thema MetaBlogging:

Sehr verspätete Einträge

Hallo, liebe Leser! Nachdem ich gestern nach langem Rumprobieren dank mysteriös schlechtem Netzzugang fast nichts hier reingestellt bekommen habe -...

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Hallo, liebe Leser!
Nachdem ich gestern nach langem Rumprobieren dank mysteriös schlechtem Netzzugang fast nichts hier reingestellt bekommen habe - und ziemlich frustriert war,

werde ich das erstmal seinlassen. Ich mache erstmal den Rest vom Urlaub fertig und schreibe schön mit was es so interessantes gab, und am Ende werd ich den ganzen Kram dann hier reinstellen.

Jedenfalls ist das im Moment der Plan. Kann natürlich sein, dass ich in den nächsten Tagen das eine oder andere hinkriege, aber vermutlich lasse ich's sein.

Der Status: wir sind im Moment noch in New York City und fahren morgen nach Washington. Am 3. Mai gehts dann zurück nach Toronto und am 5. nach Calgay, um dort die Nationalparks unsicher zu machen.

In zwei Wochen bin ich wieder zu Hause. Merkwürdiges Gefühl...

EDIT: Da ich hier im Hotel in Washington WLAN habe (*grins*), komme ich jetzt dazu, ein paar Sachen nachzutragen. Mal sehen, wie weit ich komme...

Geschrieben von Conrad um 15:30 | Comments (2) | TrackBack (0)

29.04.04

Conrad schreibt zum Thema Touri-Stories:

New York: United Nations

New York baut die Vereinten Nationen. Okay, lassen wir Computerspielzitate mal weg ;-) Jedenfalls haben wir eine Führung bei der...

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20040429UN1.jpg
New York baut die Vereinten Nationen.

Okay, lassen wir Computerspielzitate mal weg ;-)

Jedenfalls haben wir eine Führung bei der UNO mitgemacht, was eine recht interessante Angelegenheit war (dank kompetenter Führerin). Erschreckend ist dann zum Beispiel, dass wohl der größte Teil der sozialen Einrichtungen der UNO mit einem Budget von jährlich insgesamt nur einer Milliarde Dollars auskommen muss... Wie sie es da schaffen sollen, sich um Kinder in Hungergebieten und Frischwasser für alle zu kümmern, ist mir schleierhaft.

Natürlich sieht man auch die ganzen Sachen, die man aus dem Fernsehen kennt:

20040429UN2.jpg
Die japanische Friedensglocke
20040429UN3.jpg
Den Sitzungsraum des Sicherheitsrates (wo zufälligerweise gerade Deutschland die Präsidentschaft hat).
20040429UN4.jpg
Dann wollte ich noch ein Bild mit den ganzen Flaggen machen, aber die hatten sie dann abends um 6 schon alle eingeholt! Sehr ärgerlich ;-)
Geschrieben von Conrad um 18:00 | Comments (0) | TrackBack (0)
Conrad schreibt zum Thema Touri-Stories:

New York: Joggen im Central Park

Ich bin heute mit Sebastian zusammen im Central Park joggen gegangen. Wir sind vor allem einmal um das Jaqueline Kennedy...

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Ich bin heute mit Sebastian zusammen im Central Park joggen gegangen.

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Wir sind vor allem einmal um das Jaqueline Kennedy Onassis Reservoir herumgelaufen. Das heißt so, weil auch die first lady es entspannend fand, dort zu laufen.

Ein cooles Erlebnis, das ich nicht hätte verpassen wollen.

Geschrieben von Conrad um 10:00 | Comments (0) | TrackBack (0)

28.04.04

Conrad schreibt zum Thema Touri-Stories:

New York: Empire State Building

Mit perfektem Timing sind wir auf dem Empire State Building angekommen: kurz vor Sonnenuntergang, so dass wir die Stadt sowohl...

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Mit perfektem Timing sind wir auf dem Empire State Building angekommen: kurz vor Sonnenuntergang, so dass wir die Stadt sowohl bei Licht als auch im Dunklen sehen konnten - und natürlich den Sonnenuntergang.

20040428Empire1.jpg
Das formschöne hohe helle Gebäude rechts von der Mitte ist das Chrysler Building; definitiv das hübscheste, was hier so herumsteht.
20040428Empire2.jpg
Blick "Downtown" nach Lower Manhattan; rechts ist die Freiheitsstatue vermutlich nicht zu erkennen.
20040428Empire3.jpg
Blick "Uptown" (=nach Norden); hinter den ersten Hochhäusern ist der Central Park zu sehen
20040428Empire4.jpg
Sonnenuntergang
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New York bei anbrechender Nacht

20040428Empire6.jpg
Dangerous, unlawful AND prohibited? Wow, das muss Spaß machen ;-) Und der Zaun war definitiv nicht niedrig. Man hätte sein Kind zwei Meter hoch werfen müssen, um es in Gefahr zu bringen.
Geschrieben von Conrad um 21:00 | Comments (0) | TrackBack (0)
Conrad schreibt zum Thema Touri-Stories:

New York: Rockefeller Center

Rockefeller Center ist mehr oder weniger eine Stadt für sich. Es umfasst einige Blocks von Gebäuden, die alle ähnliche Architektur...

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20040428Rockefeller1.jpg
Rockefeller Center ist mehr oder weniger eine Stadt für sich. Es umfasst einige Blocks von Gebäuden, die alle ähnliche Architektur haben. Das höchste und hübscheste ist hier zu sehen.

Ansonsten ist zu sagen, dass hier Geschmackfreiheit zur Kunstform erhoben wird:

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Geschrieben von Conrad um 17:00 | Comments (0) | TrackBack (0)
Conrad schreibt zum Thema Touri-Stories:

New York: Central Park

Central Park ist riesig. Fast einen Kilometer breit, und vielleicht vier Kilometer hoch, mit vielen verschiedenen Gegenden und schönen kleinen...

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Central Park ist riesig. Fast einen Kilometer breit, und vielleicht vier Kilometer hoch, mit vielen verschiedenen Gegenden und schönen kleinen verschlungenen Wegen. Man vergisst fast, dass man mitten in der Stadt ist, insbesondere wenn die paar Strassen, die durch den Park führen, für Autos gesperrt sind (was fast den ganzen Tag der Fall ist)

20040428Central1.jpg20040428Central2.jpg20040428Central3.jpg20040428Central4.jpg20040428Central5.jpg20040428Central6.jpg20040428Central7.jpg
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Etwas schräg ist Strawberry Fields, das wohl nahe bei John Lennons Ex-Wohnung liegt, wo er wohl auch erschossen wurde. Die ganze Parkgegend dort ist ihm gewidmet und auch heute noch legen Leute Blumen dort ab.
Geschrieben von Conrad um 15:00 | Comments (0) | TrackBack (0)

27.04.04

Conrad schreibt zum Thema Touri-Stories:

New York: Fallout Shelters

Wir haben schon mehrere solche Fallout Shelters in der Stadt gesehen... sehr beruhigend ;-)...

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20040427Fallout.jpg
Wir haben schon mehrere solche Fallout Shelters in der Stadt gesehen... sehr beruhigend ;-)
Geschrieben von Conrad um 17:00 | Comments (0) | TrackBack (0)
Conrad schreibt zum Thema Touri-Stories:

New York: Staten Island Ferry

Wir sind spasseshalber mit der kostenlosen Fähre nach Staten Island gefahren (ein Inselstadtteil; es gibt auch eine Brücke, aber die...

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Wir sind spasseshalber mit der kostenlosen Fähre nach Staten Island gefahren (ein Inselstadtteil; es gibt auch eine Brücke, aber die Fähre ist kultig).

20040427Staten1.jpg
Man kommt recht nahe an der Freiheitsstatue vorbei. Sie ist, wie man auf diesem Bild klar erkennen kann, nicht sehr hoch ;)
20040427Staten2.jpg
Blick auf Lower Manhattan von der Fähre aus

Staten Island selbst ist zwar nicht so fürchterlich interessant, aber die Fahrt mit dem Boot ist schön und der Blick ist prima.

Geschrieben von Conrad um 17:00 | Comments (0) | TrackBack (0)
Conrad schreibt zum Thema Touri-Stories:

New York: Wall Street

So sieht die Wall Street aus... nicht ganz so beeindruckend ;-) Die New York Stock Exchange... (deren eingang übrigens nicht...

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So sieht die Wall Street aus... nicht ganz so beeindruckend ;-)
20040427WallStreet2.jpg
Die New York Stock Exchange... (deren eingang übrigens nicht auf der Wall Street liegt, sondern auf der Broad Street, einer Querstrasse). Die Schwedische Flagge hat wohl was mit einem Staatsbesuch zu tun (Bush hat sich auch mit einem Schweden getroffen).
20040427WallStreet3.jpg
VOr dem Eingang treffen sich die trader (in den bunten Jacken) und schwätzen oder rauchen. Die Security ist ziemlich unglaublich...
20040427WallStreet4.jpg
... wie man hier erkennen kann: dieses Gebäude ist um die Ecke, mit Sichtlinie auf die Börse.

Hineinkommen in die Börse ist wohl noch möglich, aber nur mit geführten Tours einmal im Monat bei Vollmond wenn Jupiter und Saturn in Konjunktion stehen oder so.

Geschrieben von Conrad um 16:00 | Comments (1) | TrackBack (0)
Conrad schreibt zum Thema Touri-Stories:

New York: 9/11

Wir waren in lower Manhattan (das ist die Südspitze der Insel) unterwegs. Unter anderem sind wir auch an der Stelle...

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Wir waren in lower Manhattan (das ist die Südspitze der Insel) unterwegs. Unter anderem sind wir auch an der Stelle vorbeigekommen, wo das World Trade Center gestanden hat.

20040427GroundZero1.jpg
Ground Zero ist immernoch ein Loch im Boden. Darum herum sind auch immer noch Gebäude beschädigt bzw. im Wiederaufbau.
20040427GroundZero2.jpg
An der Südseite gibt es eine Viewing Area, wo Infotafeln hängen. Ausserdem stehen da selbsternannte Stadtführer und erzählen für Trinkgeld interessante Fakten wie die Anzahl der Opfer (wobei die Terroristen nicht mitgezählt werden, "weil wir die nicht als Menschliche Wesen zählen". Ich hätte jetzt die Täter auch nicht bei den Opfern mitgezählt, aber der Grund scheint mir dennoch seltsam zu sein.
20040427Rathaus.jpg
Die Konsequenzen sind übrigens in der ganzen Stadt zu spüren: alle möglichen Gebäude sind jetzt einfach dichtgemacht, zum Beispiel die Freiheitsstatue und das Rathaus (hier zu sehen). Anderswo wird das volle Security-Programm gefahren mit Metalldetektoren (Empire State) und Soldaten in voller Montur inklusive Sturmgewehr (Wall Street).
Geschrieben von Conrad um 15:00 | Comments (3) | TrackBack (0)
Conrad schreibt zum Thema Touri-Stories:

New York: Bryant Park

Juhu! Freies WLAN bei der Jugendherberge um die Ecke! Im Bryant Park gibts kostenloses, offenes, legales WLAN für alle :)...

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Juhu! Freies WLAN bei der Jugendherberge um die Ecke!

20040427Bryant.jpg
Im Bryant Park gibts kostenloses, offenes, legales WLAN für alle :)

Zeitungen zum anschauen gibt es auch, also kann man hier in hübscher Parkumgebung perfekt frühstücken, surfen und lesen.

Geschrieben von Conrad um 10:00 | Comments (0) | TrackBack (0)

26.04.04

Conrad schreibt zum Thema Touri-Stories:

New York: Erste Eindrücke

New York ist eine ziemlich abgefahrene Stadt; soviel weiss ich jetzt schon. Bei unserer Ankunft hat es leider geregnet und...

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New York ist eine ziemlich abgefahrene Stadt; soviel weiss ich jetzt schon.

Bei unserer Ankunft hat es leider geregnet und wir sind ca. 15 Blocks im Nieselregen mit Gepäck zu unserer Jugendherberge gelaufen. Die Herberge ist die spartanischste bis jetzt (und die teuerste). Aber sie liegt um die Ecke vom Times Square, und wir verbringen schließlich eh den geringsten Teil der Zeit in unserem Zimmer...

Times Square ist bunt und laut. Dort treffen sich Broadway, Sixth Avenue und ein paar andere Strassen; überall sind bunte, animierte Werbetafeln. Es ist dort auch nachts sehr hell. Der Verkehr ist krank und besteht mindestens zur Hälfte aus Taxis (kein Mensch sonst will dort fahren, nehme ich an). Und da ist ein MTV-Studio, in dem wohl gerade Eminem am Fenster zu sehen war, als ich weggeschaut habe. Naja.

Im Gegensatz zu allen kanadischen und US-amerikanischen Städten, die ich bisher so besucht habe, gibt es hier eine große farbige Bevölkerungsgruppe. Ich bin mal gespannt, wie sich das so auswirkt.

Geschrieben von Conrad um 22:00 | Comments (0) | TrackBack (0)
Conrad schreibt zum Thema Touri-Stories:

Zugfahrt nach New York

Man ist das ja in Deutschland so gewohnt, Auswahl zu haben bei der Bahn. Da fährt dann alle 15 Minuten...

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Man ist das ja in Deutschland so gewohnt, Auswahl zu haben bei der Bahn. Da fährt dann alle 15 Minuten eine S-Bahn, und selbst bei den ICEs sollte man sich eine Zeit aussuchen können, die einem passt.

Das ist hier irgendwie anders: der Zug von Montreal nach New York fährt einmal pro Tag. Er fährt gegen 10:00 ab und kommt gegen 20:00 an. Wenn einem das nicht passt, kann man ja Flugzeug, Auto oder Bus nehmen.

Der Zug war allerdings ziemlich lustig: viel Platz für die Beine, verstellbare Sitze wie im Flugzeug, und Steckdosen (sehr, sehr praktisch für die Laptops!). Das einzige, was mich persönlich gestört hat, war der Geruch nach den Toiletten, der öfters mal durch den Wagen gezogen ist.

Insgesamt eine angenehme Art, zu reisen. Es ist allerdings ziemlich unglaublich, wie langsam dieser Zug teilweise vor sich hin gekrochen ist. Und so richtig schnell wurde er glaube ich nie. Und bei jedem Bahnübergang hat er gehupt (Schranken gibts da auf dem Land halt nicht). Interessantes Erlebnis.

An der Grenze kommen dann auch US Customs&Immigration Beamte in den Zug... Markus und ich haben eine neue Einreisegenehmigung gebraucht, also hat man uns in den Speisewagen gelotst, der für die Zeit kurzerhand umfunktioniert wird. Ausser uns war da noch eine vierköpfige Familie - ebenfalls Deutsche. Überall Deutsche Touris! Sowas.

Geschrieben von Conrad um 10:00 | Comments (0) | TrackBack (0)

25.04.04

Conrad schreibt zum Thema Touri-Stories:

Montreal: Zusammenfassung

Ich weiss nicht warum, aber ich bin mit Montreal nicht richtig warm geworden. Vielleicht liegt's am Französischen, das glaube ich...

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Ich weiss nicht warum, aber ich bin mit Montreal nicht richtig warm geworden. Vielleicht liegt's am Französischen, das glaube ich aber eigentlich nicht. Vielleicht finden Kanadier und Amerikaner die Stadt auch deshalb so toll, weil sie so europäisch aussieht... und das kommt mir dann gar nicht so besonders vor. Wie auch immer, es ist zwar eine nette Stadt, aber vom Hocker gehauen hat sie mich jetzt nicht.

Geschrieben von Conrad um 23:30 | Comments (0) | TrackBack (0)
Conrad schreibt zum Thema Touri-Stories:

Montreal: Zweisprachigkeit

Ein merkwürdiges Gefühl, jetzt auf Reisen doch in einer Stadt angekommen zu sein, wo ich die Leute auf anhieb nicht...

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Ein merkwürdiges Gefühl, jetzt auf Reisen doch in einer Stadt angekommen zu sein, wo ich die Leute auf anhieb nicht verstehe. Die erste Sprache hier ist eindeutig Französisch: man wird immer mit "bonjour" oder Ähnlichem begrüßt. Die tapfereren unter uns haben versucht, Dinge auf französisch zu bestellen; ich hätte die Rückfragen nicht verstanden und hab das mal lieber gelassen. Die Zweisprachigkeit allerdings funktioniert hier hervorragend: alle Erwachsenen, die wir getroffen haben, waren problemlos in der Lage, mitten im Gespräch auf englisch umzuschalten. Wolfgang hat in etwa das Folgende erlebt, als er einen Kaffee bestellt hat:

Verkäuferin: Bonjour!
Wolfgang: One coffee please.
Verkäuferin: Which size?
Wolfgang: grande.
Verkäuferin: Pour ici?
Wolfgang: Yes, for here please.

Geschrieben von Conrad um 23:00 | Comments (0) | TrackBack (0)
Conrad schreibt zum Thema Touri-Stories:

Montreal: Old Montreal

Unsere Jugendherberge liegt am Rande von Old Montreal. Das ist das ursprüngliche Stadtzentrum; Downtown allerdings ist inzwischen ein Stück weit...

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Unsere Jugendherberge liegt am Rande von Old Montreal. Das ist das ursprüngliche Stadtzentrum; Downtown allerdings ist inzwischen ein Stück weit abgewandert, so dass die ganzen schönen alten Gebäude da noch stehen. Dort ist jetzt das Vergnügungsviertel, wo das sagenumwobene Nachtleben stattfindet. Und das ist da auch: schöne kleine Bars und Pubs mit Livemusik sind leicht zu finden (alles andere vermutlich auch; das sind jetzt halt die Sachen, die wir bevorzugen). Die Preise sind etwas höher als wir das so gewöhnt sind, aber man findet auch Bezahlbares. Hier fahren Pferdekutschen, um Touristenpärchen von A nach B zu bringen.

Insgesamt ein charmantes Plätzchen, wo für jeden Geschmack etwas zu finden sein dürfte.

Geschrieben von Conrad um 22:00 | Comments (0) | TrackBack (0)
Conrad schreibt zum Thema Touri-Stories:

Montreal: Parc Olympique

Montreal hat von Olympischen Spielen irgendwann in den 70ern einen Olympiapark. Um das Stadion ranken sich wohl sagenhafte Bestechungsskandale... "Fertiggestellt"...

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Montreal hat von Olympischen Spielen irgendwann in den 70ern einen Olympiapark. Um das Stadion ranken sich wohl sagenhafte Bestechungsskandale... "Fertiggestellt" wurde es dann schon 20 Jahre nach den Spielen.

Ich sage "fertiggestellt" statt fertiggestellt, weil das Dach sich wohl nicht, wie ursprünglich geplant, aufklappen lässt. Nach einem Blick darauf fragt man sich auch wirklich, was sich der Architekt da wohl tolles ausgedacht hat... Das Dings sollte wohl an den Seilen hochgezogen werden. Wie das im Wind halten soll, ist uns spontan unklar. Der Turm hätte sich bestimmt gefreut, ein Segel zu bekommen, und hätte sich ein wenig mit dem Wind treiben lassen.

Unabhängig davon sieht das Stadion selbst ganz hübsch aus; der Rest allerdings ist eine graue Betonwüste und sieht, wie Markus korrekterweise erwähnt sehen möchte, ziemlich schäbig aus.

Geschrieben von Conrad um 18:00 | Comments (0) | TrackBack (0)
Conrad schreibt zum Thema Touri-Stories:

Montreal: U-Bahn

Die Ubahn von Montreal fährt auf Rädern, nicht auf Schienen. Sehr merkwürdig....

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Die Ubahn von Montreal fährt auf Rädern, nicht auf Schienen. Sehr merkwürdig.

Geschrieben von Conrad um 15:00 | Comments (0) | TrackBack (0)
Conrad schreibt zum Thema Touri-Stories:

Montreal: Notre Dame

Blau ist die "Farbe von Maria". Katholiken. 'nuff said....

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Blau ist die "Farbe von Maria". Katholiken. 'nuff said.
Geschrieben von Conrad um 12:00 | Comments (0) | TrackBack (0)

24.04.04

Conrad schreibt zum Thema Touri-Stories:

Montreal: Mont Royale

Mont Royale heißt der Berg, auf den Jaques Cartier damals von den Irokesen geführt worden ist (weil er ihn so...

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Mont Royale heißt der Berg, auf den Jaques Cartier damals von den Irokesen geführt worden ist (weil er ihn so genannt hat). Dann kam der alte Maisonneuve und hat da eine Stadt gegründet, die er Ville Marie genannt hat. Vernünftigerweise hat irgendwer die dann im Andenken an Cartier oder so in Montreal umbenannt.

So, jetzt wisst ihr in etwa soviel von der Geschichte von Montreal wie ich, und ich war da ;)

Aber ich schweife ab! Zurück zum Thema, der Berg ruft. Mont Royale ist ein erloschener Vulkan in der Mitte der Insel, auf der Montreal liegt (zwischen zwei Armen des St.-Lorenz-Stroms). Er ist... äh... nicht so hoch (233m; ich habe jetzt allerdings gerade keinen Größenvergleich mit Markus parat). Damit keiner merkt, wie niedrig der "Berg" ist, darf man keine Hochhäuser bauen, die höher sind.

20040424MtRoyale1.jpg
Wir jedenfalls haben diese ungeheure Wand erklommen!
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Der Lohn der Mühen: schöne Aussicht auf Downtown Montreal.
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Im 17. Jahrhundert oder so meinte jemand, ein Kreuz auf den Gipfel zu tragen und dort aufstellen zu müssen (melden, wer meint, dass Jesuskomplexe Zeichen für Größenwahn und/oder Geschmacklosigkeit sind... danke, setzen). Deshalb steht da auch heute noch ein Kreuz; inzwischen allerdings etwas größer und albern beleuchtet.

Da oben haben wir uns ein wenig ausgeruht (wie man bei Sebastian sehen kann), bevor wir uns auf den gefahrvollen Abstieg begeben haben.

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Sebastian beim Abstieg.
Geschrieben von Conrad um 16:00 | Comments (0) | TrackBack (0)
Conrad schreibt zum Thema Touri-Stories:

Montreal: McGill University

McGill ist wohl eine der Elite-Unis Kanadas. Und sie haben einen hübschen, wenn auch recht kleinen, Campus mitten in Montreal:...

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McGill ist wohl eine der Elite-Unis Kanadas. Und sie haben einen hübschen, wenn auch recht kleinen, Campus mitten in Montreal:

20040424McGill1.jpg20040424McGill2.jpg

Wir haben es uns natürlich nicht nehmen lassen, gleich mal ins Computer Science-Gebäude hineinzumarschieren und uns umzuschauen.

20040424McGillInnen.jpg
Und so sieht es aus im CS-Teil einer Eliteuni.

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23.04.04

Conrad schreibt zum Thema Touri-Stories:

Montreal: Mini-Petersdom

Montreal hat einen hübschen Petersdom-Nachbau im Maßstab 1:4 oder so. Das ist immernoch groß. Man erinnere mich daran, dass ich...

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Montreal hat einen hübschen Petersdom-Nachbau im Maßstab 1:4 oder so. Das ist immernoch groß. Man erinnere mich daran, dass ich mal nach Rom fahre.
20040423PeterInnen.jpg
So siehts innen drin aus. Ich vermute, auch das innere ist eine Kopie des römischen Vorbilds: die Inschriften sind ziemlich Petrus-lastig.

Mit den Inschriften hatten wir jede Menge Spaß: Latein! *freu* - Soweit wir's entziffern konnten, war im Hauptschiff von Petrus im Allgemeinen die Rede, im Querschiff vom letzten Abendmahl und in der Kuppel die Story mit dem Fels, auf dem Jesus seine Kirche baut.

Geschrieben von Conrad um 12:00 | Comments (0) | TrackBack (0)
Conrad schreibt zum Thema Technical stuff:

WLAN

Wolfgang empfängt von seinem Bett in der Jugendherberge aus ein offenes WLAN-Netz namens "linksys", was darauf hindeutet, dass der zugehörige...

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Wolfgang empfängt von seinem Bett in der Jugendherberge aus ein offenes WLAN-Netz namens "linksys", was darauf hindeutet, dass der zugehörige Router ziemlich unkonfiguriert ist. Im Netz hängen sonst (zumindestens Nachts; wir haben es nicht tagsüber probiert) mindestens drei Drucker, die Wolfgang bequem fernwarten kann. Adminpasswörter sind nicht gesetzt; wir könnten mal eines einführen oder ein wenig drucken wenn wir wollten. Ins Internet kommen wir allerdings leider so nicht, weil da eine firewall ist (die vermutlich eigentlich eher das interne Netz vor dem Rest des Internet schützen soll; ziemlich nutzlos, wenn man das Netz per offenem WLAN in die Gegend bläst).

Das ist ziemlich krank. In Toronto hatten wir schon einen Typ in einem Starbucks gefragt, ob er mit seinem Laptop denn online wäre. Der meinte, jaja, das wäre "basically" free. War wohl auch ein Firmennetz, das nicht gesichert ist.

Geschrieben von Conrad um 10:00 | Comments (1) | TrackBack (0)

22.04.04

Conrad schreibt zum Thema Touri-Stories:

Montreal: Ankunft

Nachdem wir uns von Ottawa aus eine Jugendherberge in Montreal gesichert hatten, konnten wir es uns leisten, erst abends dort...

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Nachdem wir uns von Ottawa aus eine Jugendherberge in Montreal gesichert hatten, konnten wir es uns leisten, erst abends dort anzukommen. Nach relativ kurzer Fahrt (250 km oder so) und ein wenig Herumrätseln in der Innenstadt (wir haben nicht verstanden, wie groß der Maßstab der Karte war; was wie weite Entfernungen aussah war ruck-zuck vorbei) haben wir unsere Unterkunft dann auch gefunden und das Auto bei einer defekten Parkuhr abgestellt (prima deal, das...).

Die Jugendherberge ist extrem witzig... Jeder Raum hat eine bestimmte Farbe (wir waren im Chambre Lime, dem Lime Room in Mittelhellgrün); das Gebäude ist wohl ein altes Geschäftshaus, dass sie ein wenig umgebaut haben. Holzfußboden, Fensterbänke, auf denen man bequem sitzen kann, und preisgünstiges Frühstück im Gemeinschaftsraum tragen dazu bei, dass ich es hier sehr angenehm finde.

Geschrieben von Conrad um 23:00 | Comments (2) | TrackBack (0)
Conrad schreibt zum Thema Touri-Stories:

Ottawa, Zusammenfassung

Ottawa ist eine interessante Stadt: Parliament Hill - das Regierungsviertel - ist sehr hübsch; ziemlich nebenan ist ein Viertel mit...

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Ottawa ist eine interessante Stadt: Parliament Hill - das Regierungsviertel - ist sehr hübsch; ziemlich nebenan ist ein Viertel mit lauter Restaurants und Kneipen: nicht billig, aber recht schön. Bei Ottawa fließen zwei Flüsse zusammen, und Parliament Hill liegt direkt am Wasser. Auf der anderen Flussseite ist dann schon Quebec in Form einer Stadt, in der die Ampeln komisch aussehen und die Leute französisch sprechen...

Ottawa kam mir freundlich, offen und irgendwie rund vor: eine würdige Hauptstadt, die Kanada meiner Meinung nach gut repräsentiert.

Geschrieben von Conrad um 22:00 | Comments (0) | TrackBack (0)
Conrad schreibt zum Thema Touri-Stories:

Museum Of Civilization

Markus und ich waren im Museum of Civilization (hochtrabender Name), während Sebastian und Wolfgang in die National Art Gallery gegangen...

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Markus und ich waren im Museum of Civilization (hochtrabender Name), während Sebastian und Wolfgang in die National Art Gallery gegangen sind. Ich hatte gehofft, im Kanada-Teil des Museums Informationen über ein paar für mich offene Fragen in der kanadischen Geschichte zu bekommen - und wurde etwas enttäuscht, weil dort eher episodenhaft die Lebensumstände der Leute zu verschiedenen Zeiten gezeigt wurden; die Geschichte Kanadas war auch immer mal erwähnt, aber nicht zusammenhängend und/oder vollständig.

Witzig war, als wir einer Kanadierin (?) eine Karte erklären mussten, die gezeigt hat wo Leif Eriksson damals langgesegelt ist... Ja, das war ganz schön weit - und ja, das da ist der Atlantik!

Aber um zu klären, wie das damals so war mit Frankreich und Großbritannien, werde ich mir wohl ein Buch zulegen müssen.

Geschrieben von Conrad um 20:00 | Comments (0) | TrackBack (0)
Conrad schreibt zum Thema Touri-Stories:

House Of Commons

Wir haben uns einen Teil einer Sitzung des kanadischen Unterhauses ("House of Commons") angesehen. In der Question Period stellen dann...

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Wir haben uns einen Teil einer Sitzung des kanadischen Unterhauses ("House of Commons") angesehen. In der Question Period stellen dann täglich Mitglieder der Opposition und auch einige der Regierungspartei Fragen an die Regierung. Das ist dann recht laut und lebhaft und sehr unterhaltsam.

Der Premierminister wird sich zum Beispiel wohl mit dem Dalai Lama treffen (der gerade in Kanada ist), will sich dann aber wohl auf "spirituelle Themen" beschränken. Deshalb hat der Oppositionsführer erzählt, dass sich die Opposition mit ihm bereits getroffen habe und wahnsinnig fruchtbare Gespräche geführt habe. Ob der Premier nicht auch über Politisches reden, und vielleicht als Vermittler zwischen Tibet und China auftreten wolle?

Daraufhin wird es erstmal sehr laut, und der Premierminister steht auf, um nur zu sagen, dass er der Premierminister sei und allein entscheiden würde, wen er wann trifft, über was er redet und zwischen wem er vermittelt. Was daraufhin aufkommt, ist am besten mit "Ohrenbetäubender Lärm" zu beschreiben. Das nimmt der Vorsitzende des Hauses zum Anlass, für Ruhe zu sorgen, um die nächste Frage aufrufen zu können... Und so geht das dann eine Dreiviertelstunde hin und her.

Fotos habe ich leider keine, weil einem der Fotoapparat natürlich vorher von den freundlichen Sicherheitsmenschen beim Metalldetektor abgenommen wird...

Geschrieben von Conrad um 16:00 | Comments (0) | TrackBack (0)

21.04.04

Conrad schreibt zum Thema Touri-Stories:

Parliament Hill

Das Regierungsviertel von Ottawa ist recht hübsch. Das ist natürlich irgendwie Zufall: als die hier ein Parlamentsgebäude gebraucht haben, war...

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Das Regierungsviertel von Ottawa ist recht hübsch. Das ist natürlich irgendwie Zufall: als die hier ein Parlamentsgebäude gebraucht haben, war in Großbritannien halt gerade ein Baustil hip, den ich auch gut finde ;) - und deshalb sieht das jetzt hier alles "neogothisch" aus. Prima!

Ein paar weitere Eindrücke:

20040421FrauenPersonen.jpg
Auf dem Gelände stehen viel Statuen herum; hier wird daran erinnert, wie sich Kanada mitte des 20. Jahrhunderts klargeworden ist, dass Frauen auch Personen sind (und damit das Wahlrecht haben sollten). Sebastian bringt seine Zustimmung zum Ausdruck.

20040421Brunnen.jpg
Vor den Parlamentsgebäuden ist ein Brunnen, aus dem oben Gas herausblubbert, das dann effektvoll abgefackelt wird. Der Brunnen zeigt die Wappen und Blumen der einzelnen Provinzen sowie die Jahre, in denen sie Kanada beigetreten sind. Haben wir sowas hübsches in Berlin?
Der Brunnen kam uns übrigens ein wenig gefährlich vor: als wir am nächsten Tag wieder dort waren, war er aus - dafür hing ein merkwürdiger Gasgeruch in der Luft, vor allem in Bodennähe. Einige Stunden später brannte er dann wieder - sogar ohne die von uns befürchtete Verpuffung...

Ein weiteres interessantes Detail auf dem Gelände ist ein kleines eingezäuntes Gebiet, wo für streunende Katzen eine Heimat eingerichtet ist: ein kleines Katzenhäuschen und Futter. Das ganze wird von einem Privatmann betrieben, der dafür wohl einen Haufen Freizeit und Geld opfert. Respekt!

Im Hauptparlamentsgebäude gibt es eine Kammer, in der wohl alle gefallenen kanadischen Soldaten in großen Büchern namentlich aufgelistet sind... Das kam mir irgendwie wie eine gute Sache vor.

Geschrieben von Conrad um 22:00 | Comments (0) | TrackBack (0)
Conrad schreibt zum Thema Touri-Stories:

Fahrt nach Ottawa

Auf in die Hauptstadt! Von Toronto nach Ottawa sind es so ungefähr 400 oder 500 Kilometer. Um die Sache aber...

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Auf in die Hauptstadt! Von Toronto nach Ottawa sind es so ungefähr 400 oder 500 Kilometer. Um die Sache aber ein Bisschen interessanter zu machen, haben wir uns eine Strecke überlegt, die nur teilweise den Express-Highway entlangführt (der ziemlich exakt aussieht wie eine deutsche Autobahn, nur dass durchgehend Tempo 100 gilt). Den Rest der Strecke sind wir dann auf einem kleineren Highway gefahren, der durch ein Gebiet mit einigen provincial parks führt und landschaftlich ganz hübsch war. Dort galt dann fast durchgehend Tempo 80.

Zu Mittag haben wir uns in einem Kaff am Wegesrand ein paar Sachen eingekauft und dann in Parknähe gepicknickt... Wir hatten "leichte" Schwierigkeiten, einen Platz zu finden wo uns die Mücken nicht sofort aufgefressen haben. Nach einigem Hin und Her (-fahren) sind wir uns dann aber doch noch einig geworden und haben uns auf einem Stein in Ufernähe häuslich eingerichtet.

20040421Picknick1.jpg20040421Picknick2.jpg20040421Picknick3.jpg20040421Picknick4.jpg20040421Picknick5.jpg

Am späten Nachmittag waren wir dann in Ottawa und sind im YMCA eingezogen. Erstaunlich: ein Viererzimmer ohne Stockbetten, dafür mit eigenem Bad, Fernseher und Telefon, für unter 20 Dollar pro Person! Sehr cool dort.

Geschrieben von Conrad um 18:00 | Comments (4) | TrackBack (0)
Conrad schreibt zum Thema Touri-Stories:

Toronto, Zusammenfassung

"And they think they're New York" - bis jetzt sieht es für mich so aus, als sei das wahr. Aber...

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"And they think they're New York" - bis jetzt sieht es für mich so aus, als sei das wahr. Aber mit einer abschließenden Bewertung dazu halte ich mich mal lieber zurück, bis ich NY auch wirklich gesehen habe.

Hier scheint vieles viel "amerikanischer" zu sein als in Vancouver - oder es kommt mir so vor. Getränke werden in oz. gemessen, nicht in vernünftigen Einheiten, obwohl Kanada seit einer Weile das metrische System einsetzt.

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Bunte, animierte Werbetafeln sind in Downtown keine Seltenheit

Ich hatte erwartet, dass Toronto sehr kanadisch ist. Vielleicht ist es das ja auch, und ich habe nur noch nicht verstanden, was "kanadisch" eigentlich bedeutet. Gut möglich! Mal sehen, wie Ottawa und Montreal dann so sind... Jedenfalls kann ich mir hier gerade nicht wirklich vorstellen, dass jemand wie in "Bowling for Columbine" seine Wohnungstür unverschlossen lässt - weniger als in Vancouver. Allerdings haben wir ja bis jetzt auch hauptsächlich die Innenstadt gesehen. Ich hoffe, wir kommen noch dazu, mal kurz durch ein paar Wohngebiete zu fahren.

Die Stadt scheint mir persönlich weniger sympathisch zu sein als Vancouver, aber dort hatte ich ja auch viel mehr Zeit.


Morgen geht's dann nach Niagara Falls (das kanadische), um die Niagarafälle zu sehen (die kanadischen) - dazu morgen mehr!

Geschrieben von Conrad um 09:00 | Comments (1) | TrackBack (0)

20.04.04

Conrad schreibt zum Thema Touri-Stories:

Leafs

Die Toronto Maple Leafs (das hiesige NHL-Team; das ist Eishockey für die Nichteingeweihten *g*) haben ihre aktuelle Playoff-Runde nun doch...

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Die Toronto Maple Leafs (das hiesige NHL-Team; das ist Eishockey für die Nichteingeweihten *g*) haben ihre aktuelle Playoff-Runde nun doch überstanden (heute war das entscheidende Spiel).

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Was danach in den Strassen los war, ist kaum zu beschreiben (und wird von diesem Foto extrem schlecht wiedergegeben - Sebastian dürfte da Besseres zu bieten haben).

Von ca. 21:00 bis mindestens 24:00 ist ein sehr langer Autokonvoi vollbeflaggt (dunkelblau-weiss) und hupend durch einen Teil von Downtown gefahren - immer hin und her. Ein Riesenhaufen Fußgänger hat sie begleitet, und das ganze war eine sehr laute Angelegenheit... Aber sehr friedlich. Zwischendrin übrigens berittene Polizisten (ja, auf Pferden... die haben das gehupe übrigens würdig über sich ergehen lassen).

Geschrieben von Conrad um 23:30 | Comments (0) | TrackBack (0)
Conrad schreibt zum Thema Touri-Stories:

Umweltbewusstsein

So'n Mist. Da konnten wir doch dann gar nicht den Motor über Nacht laufen lassen, um am Morgen Zeit zu...

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So'n Mist. Da konnten wir doch dann gar nicht den Motor über Nacht laufen lassen, um am Morgen Zeit zu sparen, wie wir das sonst immer machen...
Geschrieben von Conrad um 19:00 | Comments (0) | TrackBack (0)
Conrad schreibt zum Thema Touri-Stories:

Luftkurort Grafschaft

War schon mal jemand in Grafschaft? Muss schon sein da! Dieses Foto haben wir auf einem Fahnenmast in der Nähe...

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War schon mal jemand in Grafschaft? Muss schon sein da!
Dieses Foto haben wir auf einem Fahnenmast in der Nähe der Niagara Falls gesehen... Hängt da wohl auch schon länger (man beachte die vierstellige Postleitzahl...)
Geschrieben von Conrad um 18:30 | Comments (2) | TrackBack (0)
Conrad schreibt zum Thema Touri-Stories:

Niagara Falls

Da wir hier ja gerade das volle Touri-Programm fahren (Kanada in 20 Tagen), mussten wir uns natürlich auch die Niagara-Fälle...

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Da wir hier ja gerade das volle Touri-Programm fahren (Kanada in 20 Tagen), mussten wir uns natürlich auch die Niagara-Fälle anschauen. Naja, das was von ihnen dank Wasserkraft und Winter gerade noch übrig ist...

Es gibt ja zwei Niagarafälle: die American Falls auf der US-Seite, und die Horseshoe Falls auf der kanadischen Seite. Beide waren vor 300 Jahren oder so noch gleich groß, aber in der Zwischenzeit sind die US-Fälle fast unverändert geblieben, während die Kanadischen dieses Hufeisenform ausgebildet haben und deshalb jetzt dreimal so lang und schön sind...

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Sebastian vor den American Falls. Hübsche Wasserfälle, man beachte auch links den Aussichtsturm und rechts die Besuchergerüste; der amerikanische Niagarafall ist definitiv von der Kanadischen Seite ohne solche Hilfsmittel besser zu sehen...

Auf dem Weg zu den kanadischen Fällen (ca. 5 Minuten Fussweg von den amerikanischen) ist uns dann ein UBCler mit seiner Freundin begegnet (PostDoc, der trotzdem mit Sebastian und mir in einem Kurs saß und jetzt eine Stelle als Dozent sucht). Kanada ist halt kleiner als man so denkt...

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Und das sind die kanadischen Fälle. Wie schon erwähnt, hübscher *g* Man beachte haufenweise Nebel in der Mitte und den Schnee am linken Rand; es war eigentlich nicht so schrecklich kalt - wir haben das mal pseudowissenschaftlich analysiert und die Verdunstungskälte für die Vereisung verantwortlich gemacht.
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Hier läuft das Wasser über die Kante, um dann 50 Meter oder so in die Tiefe zu stürzen. Nicht fotografiert habe ich das formschöne Touristenzentrum direkt hinter dem Betrachter, sowie die formschöne Touristenmenge um ihn herum. An dieser Stelle ist es saukalt und sehr feucht, was an der unangenehmen Vernebelung durch diese aufdringlichen Wasserfälle liegt. Da müsste man doch mal was machen können ;)
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Natürlich ist das ganze touristisch ausgebaut; es gibt Tunnel, durch die man hinunter in Wassernähe kommt, und hinter die Fälle. Dort sieht man dann Bilder wie dieses. Das heisst, man sieht hauptsächlich weiss, aber der Fels um einen herum vibriert beeindruckend und es ist recht laut und feucht ;)

Die Fälle sind eine ziemlich beeindruckende Angelegenheit... Hat sich gelohnt. Die Stadt aussenrum allerdings ist ziemlich fürchterlich; wir haben etwas gegessen (erstaunlich günstig) und haben gemacht dass wir wegkamen.

Geschrieben von Conrad um 18:00 | Comments (1) | TrackBack (0)
Conrad schreibt zum Thema Touri-Stories:

Mietwagen

Mit diesem Auto gurken wir gerade durch die Gegend. Markus ist unser einziger Fahrer, denn mehr als einen können wir...

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Mit diesem Auto gurken wir gerade durch die Gegend. Markus ist unser einziger Fahrer, denn mehr als einen können wir uns beim besten Willen nicht leisten ;)
Geschrieben von Conrad um 12:00 | Comments (2) | TrackBack (0)

19.04.04

Conrad schreibt zum Thema Touri-Stories:

Landesparlament

Uns war bis gestern nicht so wirklich klar, dass Toronto die Hauptstadt von Ontario ist (naja, mir zumindest nicht). Deshalb...

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Uns war bis gestern nicht so wirklich klar, dass Toronto die Hauptstadt von Ontario ist (naja, mir zumindest nicht).

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Deshalb haben sie auch ein schickes Landesparlament!

Und nachdem ich am Sonntag noch an geschlossenen Türen rütteln und "ich will hier rein!" rufen musste, konnten wir uns am Montag dann eine Parlamentssitzung anschauen. Aufregend! Zum Beispiel die Sicherheitsvorkehrungen, komplett mit Metalldetektoren. Oder der Englische Formalismus des Parlaments - komplett bis hin zu einem ehrwürdigen "Mr. Speaker", der an prominenter Stelle thront, das Wort erteilt, zu dem hin sich verbeugt wird wenn man den Saal verlässt und zu dem hin gesprochen wird. Das ist wirklich etwas merkwürdig; da werden dann Sätze eingeleitet zum Beispiel mit "Mr. Speaker, ich bin mir sicher, dass dem Herrn Premierminister bewusst ist, dass...".

Interessant auch, wie so ungefähr 10 iunge Helferlein in dunkler Uniform zwischen den Abgeordneten hin- und hergerannt sind, um auf Verlangen Zettelchen zu Transportieren (man schrieb sich eifrig Nachrichten) oder Gläser mit Wasser zu besorgen und so weiter.

Eine äußerst erheiternde Angelegenheit; man erinnere mich daran, dass ich mal den hessichen Landtag besuchen gehe wenn der grad Sitzung hat.

Geschrieben von Conrad um 13:00 | Comments (0) | TrackBack (0)
Conrad schreibt zum Thema Touri-Stories:

CN Tower

Der CN Tower ist ein Turm in Toronto. Das CN steht laut der Aufzugangestellten dort wohl für "Canada National". Qualität...

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Der CN Tower ist ein Turm in Toronto. Das CN steht laut der Aufzugangestellten dort wohl für "Canada National". Qualität der Information: "I'm pretty sure."

Wenn jemand mehr über den Turm wissen will, könnte ich es jetzt machen wie damals Messners Bruder über seine Wand im Himalaya: einige Minuten schweigen und dann sagen:
Er ist sehr hoch.

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Hier zum Beweis ein Größenvergleich zwischen Markus und CN Tower. Markus ist schon sehr hoch; der Turm ist noch einmal wesentlich höher.

Im Unterschied zu Messners Bruder haben wir allerdings den Turm nicht überschritten. Ausserdem sind wir zurückgekommen, was ja auch ein Vorteil ist.

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Hier stehe ich gerade auf dem Glasfussboden; das ist so 350m über dem Boden und mir wurde da etwas mulmig. Aber cool ist das schon :)
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Sicht auf Downtown Toronto: viele Bankhochhäuser. Toronto hat über 4 Millionen Einwohner und geht bis zum Horizont. Was hier aussehen mag wie Waldgebiete zwischen Städten sind in Wirklichkeit eher Wohngebiete zwischen Geschäftsgebieten.

Insgesamt eine interessante Sache - aber ein wenig überteuert. Wir hatten in der Jugendherberge verbilligte Tickets erstanden (16 statt 20 Dollar, also etwa 10?), und trotzdem war ich mir nicht sicher ob das jetzt im Endeffekt mein Geld wert war: Man konnte auf dem Aussichtsdeck nicht ganz rund laufen, weil ein Drittel von einem Bistro belegt wurde; der Glasfußboden war nur ein kleiner Teil des unteren Decks (ich hatte angenommen, der ginge rundrum); und man konnte nicht raus, weil der Wind zu stark war. Trotzdem war es gut, um einen besseren Eindruck von der Stadt zu bekommen.

Geschrieben von Conrad um 12:00 | Comments (2) | TrackBack (0)

18.04.04

Conrad schreibt zum Thema Touri-Stories:

Toronto

Grüße aus Toronto, Ontario! So sieht es hier in Toronto aus (jedenfalls laut dem "working model" im Rathaus - merkwürdigerweise...

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Grüße aus Toronto, Ontario!

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So sieht es hier in Toronto aus (jedenfalls laut dem "working model" im Rathaus - merkwürdigerweise schien das Modell gar nicht wirklich zu funktionieren - es waren zum Beispiel keine Autos zu sehen und die Bäume waren etwas groß...)

Was wir vorher über Toronto wussten, stammt aus einem Liedtext der Three Dead Trolls in a Baggie:

The rent's too high, the air's unclean,
the beaches are dirty and the people are mean,
and the women are big and the men are dumb,
and the children are loopy 'cos they live in a slum,
the water is polluted and the mayor's a dork,
they dress real bad and they think they're New York
in Toronto, Ontario

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Das war jedenfalls heute die Realität auf den Strassen in Toronto. Deshalb haben wir einen Museumstag eingeschoben.
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Royal Ontario Museum - ROM (verwirrende Abkürzung, finde ich). Hier steht Markus vor einem der zahlreichen nachgebildeten Dinoskelette. Ausserdem gab's eine große Ägypten-Gastausstellung vom British Museum in London: jede Menge interessante Kunst aus allen Zeitaltern des antiken Ägypten. Ziemlich cool, allerdings hätte man ein Wort darüber verlieren können, wie diese Kunstwerke ins British Museum gekommen sind und ob das so okay war. Ausserdem war es teilweise tatsächlich schwierig, die englischen Ägyptischen Namen zu deutschen Ägyptischen Namen zuzuordnen, die man so kannte (Nefertiti -> Nofretete ist da einer der einfacheren Vertreter, deshalb fällt's mir jetzt auch noch ein... Den englischen Echnaton hab ich schon vergessen)
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Dreimal darf geraten werden, warum wir auf diesen formschönen Turm (CN Tower) heute nicht hochgefahren sind. Wir hoffen, das morgen nachholen zu können!
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Das ist die WebZ@ne... Hier sitzen wir gerade und bekommen Internet für $3 pro Stunde (was ich okay finde). Ansonsten ist diese Stadt eine ziemliche WLAN-Wüste...

Ben/Switch: nein, hier in Toronto gibts im Starbucks kein WLAN. Gut, in einem wohl schon, aber das gehört wohl einer Firma darüber ;)

Internet-Cafes gibts nicht, nur so Netzwerkspielhöllen, wo einen die Betreiber anschauen wie einen Elch wenn man sie nach WLAN fragt. Auch hier haben wir nach wireless gefragt, als Antwort "jaja" gehört und Kabel in die Hand gedrückt bekommen, die die hier aus den Rechner gerupft haben. Klasse...

Das einzige freie WLAN haben wir bis jetzt in einem Plattenladen gesehen (!), der zugegebenermassen ziemlich groß war (absolut abgefahren, Fotos folgen), aber der hat leider grad schon zu.

Geschrieben von Conrad um 22:00 | Comments (0) | TrackBack (0)
Conrad schreibt zum Thema Touri-Stories:

Kanadische Gastfreundlichkeit

So sieht sie also aus, die berühmte kanadische Höflichkeit... Das haben wir bisher irgendwie anders kennengelernt....

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So sieht sie also aus, die berühmte kanadische Höflichkeit... Das haben wir bisher irgendwie anders kennengelernt.
Geschrieben von Conrad um 09:00 | Comments (1) | TrackBack (0)

17.04.04

Conrad schreibt zum Thema Touri-Stories:

Unvollständige Berichterstattung

Bitte entschuldigt die Fleckenhafte Berichterstattung hier, aber ich werde einfach versuchen, ab und zu mal von unterwegs ein Bisschen was...

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Bitte entschuldigt die Fleckenhafte Berichterstattung hier, aber ich werde einfach versuchen, ab und zu mal von unterwegs ein Bisschen was zu schreiben - kann aber halt nicht versprechen, dass es irgendwie vollständig und/oder interessant ist ;)

Mehr gibts dann zur Not (*g*) bei persönlichen Gesprächen wenn ich wieder zu Hause bin...

Geschrieben von Conrad um 23:30 | Comments (0) | TrackBack (0)
Conrad schreibt zum Thema Touri-Stories:

Jugendherberge

Wir übernachten gerade in einer Jugendherberge, die der aus unserer Anfangszeit in Vancouver nicht völlig unähnlich ist... Aber ich fand...

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Wir übernachten gerade in einer Jugendherberge, die der aus unserer Anfangszeit in Vancouver nicht völlig unähnlich ist... Aber ich fand die damals fürchterlich, während ich die jetzt irgendwie klasse finde.

Warum? Ich glaube, es hat damit zu tun, dass ich jetzt gerade Urlaub habe, während das damals eher stressig war: fremdes Land, Jetlag, Stress mit Wohnungssuche und so weiter.

Woran es auch immer liegt, ich find's grad total witzig da. Auch wenn wir in einem Zimmer mit 10 Betten oder so sind und es für die ganze Etage nur 3 Duschen gibt ;)

Geschrieben von Conrad um 23:00 | Comments (0) | TrackBack (0)
Conrad schreibt zum Thema Leben in Vancouver:

Kofferpacken suckt wie Sau

Meine Koffer sind gepackt - und das hat diesmal mal wieder nicht wirklich Spass gemacht. Ein merkwürdiges Gefühl, nach inzwischen...

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Meine Koffer sind gepackt - und das hat diesmal mal wieder nicht wirklich Spass gemacht. Ein merkwürdiges Gefühl, nach inzwischen 8 Monaten das Zimmer zu räumen, haufenweise Zeugs wegzuwerfen, von lauter Leuten Abschied zu nehmen, und Vancouver den Rücken zu kehren...

In den letzten Tagen ist der Widerwille gegen die Idee, hier wegzugehen, schnell gewachsen - obwohl ich mich gleichzeitig auch sehr darauf freue, wieder nach Hause zu kommen. Ich bin mal gespannt, wie Deutschland so auf mich wirkt, mit all den Eindrücken aus Kanada im Kopf.

Meine Vermieterin war supernett: ich fands ja schon prima, dass ich einen Koffer in der Garage unterstellen und im Mai, wenn wir für ein paar Tage nochmal kurz hiersein werden, wieder bei ihr wohnen darf (kostenfrei). Aber heute meinte sie, ich solle doch einfach den Schlüssel bis dahin behalten und mich dann selbst reinlassen - ich würde dann schon sehen, welches Zimmer gerade frei wäre...

Ein paar sachen will ich mir noch anschauen in Vancouver: Shaughnessy, die City Hall, Science World und die Vancouver Arts Gallery. Ich hoffe, ich komme da im Mai dann noch dazu... Sonst muss ich irgendwann zum Urlaubmachen wiederkommen! (Schröckliche Vorstellung)


Ich hoffe, dass ich unterwegs ab und zu dazu komme, Eindrücke und Bilder aus dem Urlaub zu posten... Das internet gibt's ja überall, und Kaffee auch; die Kombination sollte nicht so schwer zu finden sein.

Ansonsten freue ich mich schon sehr darauf (uargs), morgen früh um 6:30 meinen Flieger zu erwischen... Diesmal mit Taxi; Busse fahren da noch nicht (die sind halt vernünftiger als wir, die Busse).

Geschrieben von Conrad um 03:23 | Comments (3) | TrackBack (1)

11.04.04

Conrad schreibt zum Thema Studieren in Vancouver:

Take-home exam

Ich habe vorhin meine take-home-Klausur abgeschickt... Wie versprochen, hatte die Professorin sie mir gestern morgen zugemailt; ich hatte 48 Stunden...

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Ich habe vorhin meine take-home-Klausur abgeschickt... Wie versprochen, hatte die Professorin sie mir gestern morgen zugemailt; ich hatte 48 Stunden Zeit.

Ein merkwürdiges Gefühl: man ist in einer Klausursituation, aber hat sehr viel Zeit dafür - und man wird nur dadurch am Betrügen gehindert, dass die Professorin einen darum gebeten hat.

Natürlich funktioniert das. Und ich bin mir auch ziemlich sicher, dass das bei praktisch allen (Grad-)Studenten hier funktioniert... Beeindruckend, und irgendwie angenehm (wenn es auch zeitlich vielleicht effizienter gewesen wäre, einfach eine normale Klausur zu schreiben...)

Mal sehen, was draus geworden ist; ein kurzer Vergleich mit Sebastian ergibt, dass er in einer Aufgabe eine Falle mehr gesehen hat als ich - ansonsten waren unsere Ansätze wohl ziemlich gleich...

Geschrieben von Conrad um 10:50 | Comments (0) | TrackBack (0)
Conrad schreibt zum Thema Touri-Stories:

Urlaubsplanung

Hmm nach dem letzten Kommentar von Flo, der gefragt hat, was wir jetzt eigentlich im nächsten Monat so machen wollen,...

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Hmm nach dem letzten Kommentar von Flo, der gefragt hat, was wir jetzt eigentlich im nächsten Monat so machen wollen, ist mir aufgefallen, dass ich zu dem Thema wirklich noch nicht so arg viel geschrieben hatte, oder?

Naja, also die Planung ist, uns im nächsten Monat ein wenig Kanada anzusehen! Und das geht dann so:

Am 17.04. (das ist der nächste Samstag) fliegen wir von hier nach Toronto. Da schauen wir uns dann zwei oder drei Tage um und machen auch mal nen Tagesausflug zu den Niagarafällen. Zu diesem Zweck mieten wir uns ein Auto, das wir dann auch gleich über Ottawa (Hauptstadt von Kanada) nach Montreal fahren, wo wir uns dann wieder ein bisschen umsehen.

Von Montreal aus geht es dann mit dem Zug nach New York, wo wir ebenfalls ein paar Tage bleiben und vielleicht Abstecher nach Boston und/oder Washington machen. Von da aus werden wir dann versuchen, irgendwie nach Calgary zu gelangen. Da soll's nicht weiter interessant sein, allerdings ist da der Banff/Jasper National Park in der Gegend, den wir dann wieder ein bisschen mit dem Auto und zu Fuss erkunden wollen.

Ab da wird die Planung etwas... weniger konkret: entweder Fahrt mit dem Auto nach Vancouver über Kamloops und das Fraser oder Okanagan Valley, oder Flug von Calgary.

Zurück in Vancouver tun wir kurz was auch immer man in Vancouver so tut und fahren dann weiter nach Victoria auf Vancouver Island (Hauptstadt von British Columbia). Dann ist es auch schon Zeit für den Rückflug (zumindest für Wolfgang und mich; Markus und Sebastian bleiben dann noch zwei Wochen und fahren nach Norden ins Nichts oder so.

Klar? ;)

Geschrieben von Conrad um 10:35 | Comments (2) | TrackBack (0)

09.04.04

Conrad schreibt zum Thema Off-Topic:

Trackback-Demo für Switch

;) Und noch eine praktische Trackback-Demo... Diesmal für Switch. Der hat nämlich jetzt auch ein Blog (das mich freundlicherweise verlinkt)....

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;) Und noch eine praktische Trackback-Demo... Diesmal für Switch. Der hat nämlich jetzt auch ein Blog (das mich freundlicherweise verlinkt).

Ich wünsche ihm viel Spass beim Aufräumen!

Vollkommen krank ist die Lego-Datenbank, die er dafür benutzt: ich wollte schon immer mal wissen, welche Teile in einem Lego-Set aus den 80ern drin waren ;)

Geschrieben von Conrad um 20:40 | Comments (0) | TrackBack (0)
Conrad schreibt zum Thema Studieren in Vancouver:

Uni: status

Heute war der letzte Vorlesungstag an der Uni. Damit ist jetzt bis auf zwei Klausuren und einen Project Report das...

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Heute war der letzte Vorlesungstag an der Uni. Damit ist jetzt bis auf zwei Klausuren und einen Project Report das Semester gelaufen. Das ist so langsam auch gut so...

Diese Woche habe ich zwei Teilvorträge gehalten: am Mittwoch habe ich zusammen mit Sebastian und zwei Kanadiern eine Doppelstunde lang erzählt, warum SL eine Teilmenge von DSPACE[ log^(3/2) n ] ist. Mein Anteil davon war folglich ca. 20 Minuten... Und heute haben wir unser Projekt für Integrated Systems Design vorgestellt (mehr dazu vermutlich später mal), das waren aber nur 15 Minuten insgesamt (wovon ich etwas mehr als die Hälfte gemacht habe).

Morgen fange ich dann an, eine meiner Klausuren zu schreiben: ein "take home exam". Ich bekomme das morgen früh per e-mail und darf es dann 48 Stunden (alleine) bearbeiten - und bis Sonntag Morgen muss es per e-mail wieder abgegeben sein.

Meine zweite Klausur ist am Dienstag vormittag, und dann ist das Semester bis auf den Project Report auch erledigt. Wann wir den schreiben, weiss ich noch nicht so genau, aber da wird sich bis nächsten Donnerstag oder so sicher noch Zeit finden (8 Seiten oder so sollten da auch genug sein).

So sieht's im Moment aus in der Uni...


Nachdem wir heute mit unserer Projektpräsentation fertig waren, meinte Alan (Alan Hu, unser Prof) zum wiederholten Male, dass wir doch ernsthaft darüber nachdenken sollten, unsere Ergebnisse mal zu veröffentlichen... Mal sehen, vielleicht wird ja ein nettes Paper draus :) - stay tuned! (Die Welt erwartet unsere Erkenntnisse sicher schon atemlos...)

Geschrieben von Conrad um 08:52 | Comments (1) | TrackBack (0)
Conrad schreibt zum Thema Off-Topic:

iPod

Neues Gadget! :) *geek out* Das ist er... Bereits gefüllt mit allen MP3s, die ich hier habe - und damit...

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Neues Gadget! :) *geek out*

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Das ist er... Bereits gefüllt mit allen MP3s, die ich hier habe - und damit weniger als halb voll :)
20040408iPod2.jpg
So sieht er von hinten aus. Die Gravur (siehe Foto) gab's im Apple online shop kostenlos dazu. Da gab es dann übrigens auch Studentenrabatt. Ich benutze den jetzt nämlich ganz intensiv für meine Ausbildung und so; es ist sicher gesellschaftlich sinnvoll, wenn Apple mir da Rabatt gibt!


Das Teil ist klasse :) - und war hier 50€ billiger als zu Hause, also wirtschaftlich total sinnvoll und so. Betrieben wird's per FireWire (und meldet sich ganz normal als FW-Festplatte, wenn man's anschließt).

Erstaunlicherweise funktioniert der Zugriff unter Linux mindestens genauso gut wie unter Windows! Das hat mich in dem Ausmaß erstaunt: es war zwar nicht genauso einfach zu installieren wie unter Windows, dafür ist der Bedienkomfort jetzt höher, finde ich persönlich (ich bin auch nicht wirklich begeistert von dem Windows-Medienverwaltungsprogramm, was Apple da mitliefert; das Linux-Programm ist einfach besser...)

Geschrieben von Conrad um 07:52 | Comments (0) | TrackBack (0)