29.04.04

Conrad schreibt zum Thema Touri-Stories:

New York: United Nations

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New York baut die Vereinten Nationen.

Okay, lassen wir Computerspielzitate mal weg ;-)

Jedenfalls haben wir eine Führung bei der UNO mitgemacht, was eine recht interessante Angelegenheit war (dank kompetenter Führerin). Erschreckend ist dann zum Beispiel, dass wohl der größte Teil der sozialen Einrichtungen der UNO mit einem Budget von jährlich insgesamt nur einer Milliarde Dollars auskommen muss... Wie sie es da schaffen sollen, sich um Kinder in Hungergebieten und Frischwasser für alle zu kümmern, ist mir schleierhaft.

Natürlich sieht man auch die ganzen Sachen, die man aus dem Fernsehen kennt:

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Die japanische Friedensglocke
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Den Sitzungsraum des Sicherheitsrates (wo zufälligerweise gerade Deutschland die Präsidentschaft hat).
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Dann wollte ich noch ein Bild mit den ganzen Flaggen machen, aber die hatten sie dann abends um 6 schon alle eingeholt! Sehr ärgerlich ;-)
Geschrieben von Conrad um 18:00 | Comments (0) | TrackBack (0)
Conrad schreibt zum Thema Touri-Stories:

New York: Joggen im Central Park

Ich bin heute mit Sebastian zusammen im Central Park joggen gegangen.

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Wir sind vor allem einmal um das Jaqueline Kennedy Onassis Reservoir herumgelaufen. Das heißt so, weil auch die first lady es entspannend fand, dort zu laufen.

Ein cooles Erlebnis, das ich nicht hätte verpassen wollen.

Geschrieben von Conrad um 10:00 | Comments (0) | TrackBack (0)

28.04.04

Conrad schreibt zum Thema Touri-Stories:

New York: Empire State Building

Mit perfektem Timing sind wir auf dem Empire State Building angekommen: kurz vor Sonnenuntergang, so dass wir die Stadt sowohl bei Licht als auch im Dunklen sehen konnten - und natürlich den Sonnenuntergang.

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Das formschöne hohe helle Gebäude rechts von der Mitte ist das Chrysler Building; definitiv das hübscheste, was hier so herumsteht.
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Blick "Downtown" nach Lower Manhattan; rechts ist die Freiheitsstatue vermutlich nicht zu erkennen.
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Blick "Uptown" (=nach Norden); hinter den ersten Hochhäusern ist der Central Park zu sehen
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Sonnenuntergang
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New York bei anbrechender Nacht

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Dangerous, unlawful AND prohibited? Wow, das muss Spaß machen ;-) Und der Zaun war definitiv nicht niedrig. Man hätte sein Kind zwei Meter hoch werfen müssen, um es in Gefahr zu bringen.
Geschrieben von Conrad um 21:00 | Comments (0) | TrackBack (0)
Conrad schreibt zum Thema Touri-Stories:

New York: Rockefeller Center

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Rockefeller Center ist mehr oder weniger eine Stadt für sich. Es umfasst einige Blocks von Gebäuden, die alle ähnliche Architektur haben. Das höchste und hübscheste ist hier zu sehen.

Ansonsten ist zu sagen, dass hier Geschmackfreiheit zur Kunstform erhoben wird:

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Geschrieben von Conrad um 17:00 | Comments (0) | TrackBack (0)
Conrad schreibt zum Thema Touri-Stories:

New York: Central Park

Central Park ist riesig. Fast einen Kilometer breit, und vielleicht vier Kilometer hoch, mit vielen verschiedenen Gegenden und schönen kleinen verschlungenen Wegen. Man vergisst fast, dass man mitten in der Stadt ist, insbesondere wenn die paar Strassen, die durch den Park führen, für Autos gesperrt sind (was fast den ganzen Tag der Fall ist)

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Etwas schräg ist Strawberry Fields, das wohl nahe bei John Lennons Ex-Wohnung liegt, wo er wohl auch erschossen wurde. Die ganze Parkgegend dort ist ihm gewidmet und auch heute noch legen Leute Blumen dort ab.
Geschrieben von Conrad um 15:00 | Comments (0) | TrackBack (0)

27.04.04

Conrad schreibt zum Thema Touri-Stories:

New York: Fallout Shelters

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Wir haben schon mehrere solche Fallout Shelters in der Stadt gesehen... sehr beruhigend ;-)
Geschrieben von Conrad um 17:00 | Comments (0) | TrackBack (0)
Conrad schreibt zum Thema Touri-Stories:

New York: Staten Island Ferry

Wir sind spasseshalber mit der kostenlosen Fähre nach Staten Island gefahren (ein Inselstadtteil; es gibt auch eine Brücke, aber die Fähre ist kultig).

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Man kommt recht nahe an der Freiheitsstatue vorbei. Sie ist, wie man auf diesem Bild klar erkennen kann, nicht sehr hoch ;)
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Blick auf Lower Manhattan von der Fähre aus

Staten Island selbst ist zwar nicht so fürchterlich interessant, aber die Fahrt mit dem Boot ist schön und der Blick ist prima.

Geschrieben von Conrad um 17:00 | Comments (0) | TrackBack (0)
Conrad schreibt zum Thema Touri-Stories:

New York: Wall Street

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So sieht die Wall Street aus... nicht ganz so beeindruckend ;-)
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Die New York Stock Exchange... (deren eingang übrigens nicht auf der Wall Street liegt, sondern auf der Broad Street, einer Querstrasse). Die Schwedische Flagge hat wohl was mit einem Staatsbesuch zu tun (Bush hat sich auch mit einem Schweden getroffen).
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VOr dem Eingang treffen sich die trader (in den bunten Jacken) und schwätzen oder rauchen. Die Security ist ziemlich unglaublich...
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... wie man hier erkennen kann: dieses Gebäude ist um die Ecke, mit Sichtlinie auf die Börse.

Hineinkommen in die Börse ist wohl noch möglich, aber nur mit geführten Tours einmal im Monat bei Vollmond wenn Jupiter und Saturn in Konjunktion stehen oder so.

Geschrieben von Conrad um 16:00 | Comments (1) | TrackBack (0)
Conrad schreibt zum Thema Touri-Stories:

New York: 9/11

Wir waren in lower Manhattan (das ist die Südspitze der Insel) unterwegs. Unter anderem sind wir auch an der Stelle vorbeigekommen, wo das World Trade Center gestanden hat.

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Ground Zero ist immernoch ein Loch im Boden. Darum herum sind auch immer noch Gebäude beschädigt bzw. im Wiederaufbau.
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An der Südseite gibt es eine Viewing Area, wo Infotafeln hängen. Ausserdem stehen da selbsternannte Stadtführer und erzählen für Trinkgeld interessante Fakten wie die Anzahl der Opfer (wobei die Terroristen nicht mitgezählt werden, "weil wir die nicht als Menschliche Wesen zählen". Ich hätte jetzt die Täter auch nicht bei den Opfern mitgezählt, aber der Grund scheint mir dennoch seltsam zu sein.
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Die Konsequenzen sind übrigens in der ganzen Stadt zu spüren: alle möglichen Gebäude sind jetzt einfach dichtgemacht, zum Beispiel die Freiheitsstatue und das Rathaus (hier zu sehen). Anderswo wird das volle Security-Programm gefahren mit Metalldetektoren (Empire State) und Soldaten in voller Montur inklusive Sturmgewehr (Wall Street).
Geschrieben von Conrad um 15:00 | Comments (3) | TrackBack (0)
Conrad schreibt zum Thema Touri-Stories:

New York: Bryant Park

Juhu! Freies WLAN bei der Jugendherberge um die Ecke!

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Im Bryant Park gibts kostenloses, offenes, legales WLAN für alle :)

Zeitungen zum anschauen gibt es auch, also kann man hier in hübscher Parkumgebung perfekt frühstücken, surfen und lesen.

Geschrieben von Conrad um 10:00 | Comments (0) | TrackBack (0)

26.04.04

Conrad schreibt zum Thema Touri-Stories:

New York: Erste Eindrücke

New York ist eine ziemlich abgefahrene Stadt; soviel weiss ich jetzt schon.

Bei unserer Ankunft hat es leider geregnet und wir sind ca. 15 Blocks im Nieselregen mit Gepäck zu unserer Jugendherberge gelaufen. Die Herberge ist die spartanischste bis jetzt (und die teuerste). Aber sie liegt um die Ecke vom Times Square, und wir verbringen schließlich eh den geringsten Teil der Zeit in unserem Zimmer...

Times Square ist bunt und laut. Dort treffen sich Broadway, Sixth Avenue und ein paar andere Strassen; überall sind bunte, animierte Werbetafeln. Es ist dort auch nachts sehr hell. Der Verkehr ist krank und besteht mindestens zur Hälfte aus Taxis (kein Mensch sonst will dort fahren, nehme ich an). Und da ist ein MTV-Studio, in dem wohl gerade Eminem am Fenster zu sehen war, als ich weggeschaut habe. Naja.

Im Gegensatz zu allen kanadischen und US-amerikanischen Städten, die ich bisher so besucht habe, gibt es hier eine große farbige Bevölkerungsgruppe. Ich bin mal gespannt, wie sich das so auswirkt.

Geschrieben von Conrad um 22:00 | Comments (0) | TrackBack (0)
Conrad schreibt zum Thema Touri-Stories:

Zugfahrt nach New York

Man ist das ja in Deutschland so gewohnt, Auswahl zu haben bei der Bahn. Da fährt dann alle 15 Minuten eine S-Bahn, und selbst bei den ICEs sollte man sich eine Zeit aussuchen können, die einem passt.

Das ist hier irgendwie anders: der Zug von Montreal nach New York fährt einmal pro Tag. Er fährt gegen 10:00 ab und kommt gegen 20:00 an. Wenn einem das nicht passt, kann man ja Flugzeug, Auto oder Bus nehmen.

Der Zug war allerdings ziemlich lustig: viel Platz für die Beine, verstellbare Sitze wie im Flugzeug, und Steckdosen (sehr, sehr praktisch für die Laptops!). Das einzige, was mich persönlich gestört hat, war der Geruch nach den Toiletten, der öfters mal durch den Wagen gezogen ist.

Insgesamt eine angenehme Art, zu reisen. Es ist allerdings ziemlich unglaublich, wie langsam dieser Zug teilweise vor sich hin gekrochen ist. Und so richtig schnell wurde er glaube ich nie. Und bei jedem Bahnübergang hat er gehupt (Schranken gibts da auf dem Land halt nicht). Interessantes Erlebnis.

An der Grenze kommen dann auch US Customs&Immigration Beamte in den Zug... Markus und ich haben eine neue Einreisegenehmigung gebraucht, also hat man uns in den Speisewagen gelotst, der für die Zeit kurzerhand umfunktioniert wird. Ausser uns war da noch eine vierköpfige Familie - ebenfalls Deutsche. Überall Deutsche Touris! Sowas.

Geschrieben von Conrad um 10:00 | Comments (0) | TrackBack (0)

25.04.04

Conrad schreibt zum Thema Touri-Stories:

Montreal: Zusammenfassung

Ich weiss nicht warum, aber ich bin mit Montreal nicht richtig warm geworden. Vielleicht liegt's am Französischen, das glaube ich aber eigentlich nicht. Vielleicht finden Kanadier und Amerikaner die Stadt auch deshalb so toll, weil sie so europäisch aussieht... und das kommt mir dann gar nicht so besonders vor. Wie auch immer, es ist zwar eine nette Stadt, aber vom Hocker gehauen hat sie mich jetzt nicht.

Geschrieben von Conrad um 23:30 | Comments (0) | TrackBack (0)
Conrad schreibt zum Thema Touri-Stories:

Montreal: Zweisprachigkeit

Ein merkwürdiges Gefühl, jetzt auf Reisen doch in einer Stadt angekommen zu sein, wo ich die Leute auf anhieb nicht verstehe. Die erste Sprache hier ist eindeutig Französisch: man wird immer mit "bonjour" oder Ähnlichem begrüßt. Die tapfereren unter uns haben versucht, Dinge auf französisch zu bestellen; ich hätte die Rückfragen nicht verstanden und hab das mal lieber gelassen. Die Zweisprachigkeit allerdings funktioniert hier hervorragend: alle Erwachsenen, die wir getroffen haben, waren problemlos in der Lage, mitten im Gespräch auf englisch umzuschalten. Wolfgang hat in etwa das Folgende erlebt, als er einen Kaffee bestellt hat:

Verkäuferin: Bonjour!
Wolfgang: One coffee please.
Verkäuferin: Which size?
Wolfgang: grande.
Verkäuferin: Pour ici?
Wolfgang: Yes, for here please.

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Conrad schreibt zum Thema Touri-Stories:

Montreal: Old Montreal

Unsere Jugendherberge liegt am Rande von Old Montreal. Das ist das ursprüngliche Stadtzentrum; Downtown allerdings ist inzwischen ein Stück weit abgewandert, so dass die ganzen schönen alten Gebäude da noch stehen. Dort ist jetzt das Vergnügungsviertel, wo das sagenumwobene Nachtleben stattfindet. Und das ist da auch: schöne kleine Bars und Pubs mit Livemusik sind leicht zu finden (alles andere vermutlich auch; das sind jetzt halt die Sachen, die wir bevorzugen). Die Preise sind etwas höher als wir das so gewöhnt sind, aber man findet auch Bezahlbares. Hier fahren Pferdekutschen, um Touristenpärchen von A nach B zu bringen.

Insgesamt ein charmantes Plätzchen, wo für jeden Geschmack etwas zu finden sein dürfte.

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Conrad schreibt zum Thema Touri-Stories:

Montreal: Parc Olympique

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Montreal hat von Olympischen Spielen irgendwann in den 70ern einen Olympiapark. Um das Stadion ranken sich wohl sagenhafte Bestechungsskandale... "Fertiggestellt" wurde es dann schon 20 Jahre nach den Spielen.

Ich sage "fertiggestellt" statt fertiggestellt, weil das Dach sich wohl nicht, wie ursprünglich geplant, aufklappen lässt. Nach einem Blick darauf fragt man sich auch wirklich, was sich der Architekt da wohl tolles ausgedacht hat... Das Dings sollte wohl an den Seilen hochgezogen werden. Wie das im Wind halten soll, ist uns spontan unklar. Der Turm hätte sich bestimmt gefreut, ein Segel zu bekommen, und hätte sich ein wenig mit dem Wind treiben lassen.

Unabhängig davon sieht das Stadion selbst ganz hübsch aus; der Rest allerdings ist eine graue Betonwüste und sieht, wie Markus korrekterweise erwähnt sehen möchte, ziemlich schäbig aus.

Geschrieben von Conrad um 18:00 | Comments (0) | TrackBack (0)
Conrad schreibt zum Thema Touri-Stories:

Montreal: U-Bahn

Die Ubahn von Montreal fährt auf Rädern, nicht auf Schienen. Sehr merkwürdig.

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Conrad schreibt zum Thema Touri-Stories:

Montreal: Notre Dame

20040425NotreDame.jpg
Blau ist die "Farbe von Maria". Katholiken. 'nuff said.
Geschrieben von Conrad um 12:00 | Comments (0) | TrackBack (0)

24.04.04

Conrad schreibt zum Thema Touri-Stories:

Montreal: Mont Royale

Mont Royale heißt der Berg, auf den Jaques Cartier damals von den Irokesen geführt worden ist (weil er ihn so genannt hat). Dann kam der alte Maisonneuve und hat da eine Stadt gegründet, die er Ville Marie genannt hat. Vernünftigerweise hat irgendwer die dann im Andenken an Cartier oder so in Montreal umbenannt.

So, jetzt wisst ihr in etwa soviel von der Geschichte von Montreal wie ich, und ich war da ;)

Aber ich schweife ab! Zurück zum Thema, der Berg ruft. Mont Royale ist ein erloschener Vulkan in der Mitte der Insel, auf der Montreal liegt (zwischen zwei Armen des St.-Lorenz-Stroms). Er ist... äh... nicht so hoch (233m; ich habe jetzt allerdings gerade keinen Größenvergleich mit Markus parat). Damit keiner merkt, wie niedrig der "Berg" ist, darf man keine Hochhäuser bauen, die höher sind.

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Wir jedenfalls haben diese ungeheure Wand erklommen!
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Der Lohn der Mühen: schöne Aussicht auf Downtown Montreal.
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Im 17. Jahrhundert oder so meinte jemand, ein Kreuz auf den Gipfel zu tragen und dort aufstellen zu müssen (melden, wer meint, dass Jesuskomplexe Zeichen für Größenwahn und/oder Geschmacklosigkeit sind... danke, setzen). Deshalb steht da auch heute noch ein Kreuz; inzwischen allerdings etwas größer und albern beleuchtet.

Da oben haben wir uns ein wenig ausgeruht (wie man bei Sebastian sehen kann), bevor wir uns auf den gefahrvollen Abstieg begeben haben.

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Sebastian beim Abstieg.
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Conrad schreibt zum Thema Touri-Stories:

Montreal: McGill University

McGill ist wohl eine der Elite-Unis Kanadas. Und sie haben einen hübschen, wenn auch recht kleinen, Campus mitten in Montreal:

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Wir haben es uns natürlich nicht nehmen lassen, gleich mal ins Computer Science-Gebäude hineinzumarschieren und uns umzuschauen.

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Und so sieht es aus im CS-Teil einer Eliteuni.

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23.04.04

Conrad schreibt zum Thema Touri-Stories:

Montreal: Mini-Petersdom

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Montreal hat einen hübschen Petersdom-Nachbau im Maßstab 1:4 oder so. Das ist immernoch groß. Man erinnere mich daran, dass ich mal nach Rom fahre.
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So siehts innen drin aus. Ich vermute, auch das innere ist eine Kopie des römischen Vorbilds: die Inschriften sind ziemlich Petrus-lastig.

Mit den Inschriften hatten wir jede Menge Spaß: Latein! *freu* - Soweit wir's entziffern konnten, war im Hauptschiff von Petrus im Allgemeinen die Rede, im Querschiff vom letzten Abendmahl und in der Kuppel die Story mit dem Fels, auf dem Jesus seine Kirche baut.

Geschrieben von Conrad um 12:00 | Comments (0) | TrackBack (0)

22.04.04

Conrad schreibt zum Thema Touri-Stories:

Montreal: Ankunft

Nachdem wir uns von Ottawa aus eine Jugendherberge in Montreal gesichert hatten, konnten wir es uns leisten, erst abends dort anzukommen. Nach relativ kurzer Fahrt (250 km oder so) und ein wenig Herumrätseln in der Innenstadt (wir haben nicht verstanden, wie groß der Maßstab der Karte war; was wie weite Entfernungen aussah war ruck-zuck vorbei) haben wir unsere Unterkunft dann auch gefunden und das Auto bei einer defekten Parkuhr abgestellt (prima deal, das...).

Die Jugendherberge ist extrem witzig... Jeder Raum hat eine bestimmte Farbe (wir waren im Chambre Lime, dem Lime Room in Mittelhellgrün); das Gebäude ist wohl ein altes Geschäftshaus, dass sie ein wenig umgebaut haben. Holzfußboden, Fensterbänke, auf denen man bequem sitzen kann, und preisgünstiges Frühstück im Gemeinschaftsraum tragen dazu bei, dass ich es hier sehr angenehm finde.

Geschrieben von Conrad um 23:00 | Comments (2) | TrackBack (0)
Conrad schreibt zum Thema Touri-Stories:

Ottawa, Zusammenfassung

Ottawa ist eine interessante Stadt: Parliament Hill - das Regierungsviertel - ist sehr hübsch; ziemlich nebenan ist ein Viertel mit lauter Restaurants und Kneipen: nicht billig, aber recht schön. Bei Ottawa fließen zwei Flüsse zusammen, und Parliament Hill liegt direkt am Wasser. Auf der anderen Flussseite ist dann schon Quebec in Form einer Stadt, in der die Ampeln komisch aussehen und die Leute französisch sprechen...

Ottawa kam mir freundlich, offen und irgendwie rund vor: eine würdige Hauptstadt, die Kanada meiner Meinung nach gut repräsentiert.

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Conrad schreibt zum Thema Touri-Stories:

Museum Of Civilization

Markus und ich waren im Museum of Civilization (hochtrabender Name), während Sebastian und Wolfgang in die National Art Gallery gegangen sind. Ich hatte gehofft, im Kanada-Teil des Museums Informationen über ein paar für mich offene Fragen in der kanadischen Geschichte zu bekommen - und wurde etwas enttäuscht, weil dort eher episodenhaft die Lebensumstände der Leute zu verschiedenen Zeiten gezeigt wurden; die Geschichte Kanadas war auch immer mal erwähnt, aber nicht zusammenhängend und/oder vollständig.

Witzig war, als wir einer Kanadierin (?) eine Karte erklären mussten, die gezeigt hat wo Leif Eriksson damals langgesegelt ist... Ja, das war ganz schön weit - und ja, das da ist der Atlantik!

Aber um zu klären, wie das damals so war mit Frankreich und Großbritannien, werde ich mir wohl ein Buch zulegen müssen.

Geschrieben von Conrad um 20:00 | Comments (0) | TrackBack (0)
Conrad schreibt zum Thema Touri-Stories:

House Of Commons

Wir haben uns einen Teil einer Sitzung des kanadischen Unterhauses ("House of Commons") angesehen. In der Question Period stellen dann täglich Mitglieder der Opposition und auch einige der Regierungspartei Fragen an die Regierung. Das ist dann recht laut und lebhaft und sehr unterhaltsam.

Der Premierminister wird sich zum Beispiel wohl mit dem Dalai Lama treffen (der gerade in Kanada ist), will sich dann aber wohl auf "spirituelle Themen" beschränken. Deshalb hat der Oppositionsführer erzählt, dass sich die Opposition mit ihm bereits getroffen habe und wahnsinnig fruchtbare Gespräche geführt habe. Ob der Premier nicht auch über Politisches reden, und vielleicht als Vermittler zwischen Tibet und China auftreten wolle?

Daraufhin wird es erstmal sehr laut, und der Premierminister steht auf, um nur zu sagen, dass er der Premierminister sei und allein entscheiden würde, wen er wann trifft, über was er redet und zwischen wem er vermittelt. Was daraufhin aufkommt, ist am besten mit "Ohrenbetäubender Lärm" zu beschreiben. Das nimmt der Vorsitzende des Hauses zum Anlass, für Ruhe zu sorgen, um die nächste Frage aufrufen zu können... Und so geht das dann eine Dreiviertelstunde hin und her.

Fotos habe ich leider keine, weil einem der Fotoapparat natürlich vorher von den freundlichen Sicherheitsmenschen beim Metalldetektor abgenommen wird...

Geschrieben von Conrad um 16:00 | Comments (0) | TrackBack (0)

21.04.04

Conrad schreibt zum Thema Touri-Stories:

Parliament Hill

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Das Regierungsviertel von Ottawa ist recht hübsch. Das ist natürlich irgendwie Zufall: als die hier ein Parlamentsgebäude gebraucht haben, war in Großbritannien halt gerade ein Baustil hip, den ich auch gut finde ;) - und deshalb sieht das jetzt hier alles "neogothisch" aus. Prima!

Ein paar weitere Eindrücke:

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Auf dem Gelände stehen viel Statuen herum; hier wird daran erinnert, wie sich Kanada mitte des 20. Jahrhunderts klargeworden ist, dass Frauen auch Personen sind (und damit das Wahlrecht haben sollten). Sebastian bringt seine Zustimmung zum Ausdruck.

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Vor den Parlamentsgebäuden ist ein Brunnen, aus dem oben Gas herausblubbert, das dann effektvoll abgefackelt wird. Der Brunnen zeigt die Wappen und Blumen der einzelnen Provinzen sowie die Jahre, in denen sie Kanada beigetreten sind. Haben wir sowas hübsches in Berlin?
Der Brunnen kam uns übrigens ein wenig gefährlich vor: als wir am nächsten Tag wieder dort waren, war er aus - dafür hing ein merkwürdiger Gasgeruch in der Luft, vor allem in Bodennähe. Einige Stunden später brannte er dann wieder - sogar ohne die von uns befürchtete Verpuffung...

Ein weiteres interessantes Detail auf dem Gelände ist ein kleines eingezäuntes Gebiet, wo für streunende Katzen eine Heimat eingerichtet ist: ein kleines Katzenhäuschen und Futter. Das ganze wird von einem Privatmann betrieben, der dafür wohl einen Haufen Freizeit und Geld opfert. Respekt!

Im Hauptparlamentsgebäude gibt es eine Kammer, in der wohl alle gefallenen kanadischen Soldaten in großen Büchern namentlich aufgelistet sind... Das kam mir irgendwie wie eine gute Sache vor.

Geschrieben von Conrad um 22:00 | Comments (0) | TrackBack (0)
Conrad schreibt zum Thema Touri-Stories:

Fahrt nach Ottawa

Auf in die Hauptstadt! Von Toronto nach Ottawa sind es so ungefähr 400 oder 500 Kilometer. Um die Sache aber ein Bisschen interessanter zu machen, haben wir uns eine Strecke überlegt, die nur teilweise den Express-Highway entlangführt (der ziemlich exakt aussieht wie eine deutsche Autobahn, nur dass durchgehend Tempo 100 gilt). Den Rest der Strecke sind wir dann auf einem kleineren Highway gefahren, der durch ein Gebiet mit einigen provincial parks führt und landschaftlich ganz hübsch war. Dort galt dann fast durchgehend Tempo 80.

Zu Mittag haben wir uns in einem Kaff am Wegesrand ein paar Sachen eingekauft und dann in Parknähe gepicknickt... Wir hatten "leichte" Schwierigkeiten, einen Platz zu finden wo uns die Mücken nicht sofort aufgefressen haben. Nach einigem Hin und Her (-fahren) sind wir uns dann aber doch noch einig geworden und haben uns auf einem Stein in Ufernähe häuslich eingerichtet.

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Am späten Nachmittag waren wir dann in Ottawa und sind im YMCA eingezogen. Erstaunlich: ein Viererzimmer ohne Stockbetten, dafür mit eigenem Bad, Fernseher und Telefon, für unter 20 Dollar pro Person! Sehr cool dort.

Geschrieben von Conrad um 18:00 | Comments (4) | TrackBack (0)
Conrad schreibt zum Thema Touri-Stories:

Toronto, Zusammenfassung

"And they think they're New York" - bis jetzt sieht es für mich so aus, als sei das wahr. Aber mit einer abschließenden Bewertung dazu halte ich mich mal lieber zurück, bis ich NY auch wirklich gesehen habe.

Hier scheint vieles viel "amerikanischer" zu sein als in Vancouver - oder es kommt mir so vor. Getränke werden in oz. gemessen, nicht in vernünftigen Einheiten, obwohl Kanada seit einer Weile das metrische System einsetzt.

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Bunte, animierte Werbetafeln sind in Downtown keine Seltenheit

Ich hatte erwartet, dass Toronto sehr kanadisch ist. Vielleicht ist es das ja auch, und ich habe nur noch nicht verstanden, was "kanadisch" eigentlich bedeutet. Gut möglich! Mal sehen, wie Ottawa und Montreal dann so sind... Jedenfalls kann ich mir hier gerade nicht wirklich vorstellen, dass jemand wie in "Bowling for Columbine" seine Wohnungstür unverschlossen lässt - weniger als in Vancouver. Allerdings haben wir ja bis jetzt auch hauptsächlich die Innenstadt gesehen. Ich hoffe, wir kommen noch dazu, mal kurz durch ein paar Wohngebiete zu fahren.

Die Stadt scheint mir persönlich weniger sympathisch zu sein als Vancouver, aber dort hatte ich ja auch viel mehr Zeit.


Morgen geht's dann nach Niagara Falls (das kanadische), um die Niagarafälle zu sehen (die kanadischen) - dazu morgen mehr!

Geschrieben von Conrad um 09:00 | Comments (1) | TrackBack (0)

20.04.04

Conrad schreibt zum Thema Touri-Stories:

Leafs

Die Toronto Maple Leafs (das hiesige NHL-Team; das ist Eishockey für die Nichteingeweihten *g*) haben ihre aktuelle Playoff-Runde nun doch überstanden (heute war das entscheidende Spiel).

20040420Leafs.jpg
Was danach in den Strassen los war, ist kaum zu beschreiben (und wird von diesem Foto extrem schlecht wiedergegeben - Sebastian dürfte da Besseres zu bieten haben).

Von ca. 21:00 bis mindestens 24:00 ist ein sehr langer Autokonvoi vollbeflaggt (dunkelblau-weiss) und hupend durch einen Teil von Downtown gefahren - immer hin und her. Ein Riesenhaufen Fußgänger hat sie begleitet, und das ganze war eine sehr laute Angelegenheit... Aber sehr friedlich. Zwischendrin übrigens berittene Polizisten (ja, auf Pferden... die haben das gehupe übrigens würdig über sich ergehen lassen).

Geschrieben von Conrad um 23:30 | Comments (0) | TrackBack (0)
Conrad schreibt zum Thema Touri-Stories:

Umweltbewusstsein

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So'n Mist. Da konnten wir doch dann gar nicht den Motor über Nacht laufen lassen, um am Morgen Zeit zu sparen, wie wir das sonst immer machen...
Geschrieben von Conrad um 19:00 | Comments (0) | TrackBack (0)
Conrad schreibt zum Thema Touri-Stories:

Luftkurort Grafschaft

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War schon mal jemand in Grafschaft? Muss schon sein da!
Dieses Foto haben wir auf einem Fahnenmast in der Nähe der Niagara Falls gesehen... Hängt da wohl auch schon länger (man beachte die vierstellige Postleitzahl...)
Geschrieben von Conrad um 18:30 | Comments (2) | TrackBack (0)
Conrad schreibt zum Thema Touri-Stories:

Niagara Falls

Da wir hier ja gerade das volle Touri-Programm fahren (Kanada in 20 Tagen), mussten wir uns natürlich auch die Niagara-Fälle anschauen. Naja, das was von ihnen dank Wasserkraft und Winter gerade noch übrig ist...

Es gibt ja zwei Niagarafälle: die American Falls auf der US-Seite, und die Horseshoe Falls auf der kanadischen Seite. Beide waren vor 300 Jahren oder so noch gleich groß, aber in der Zwischenzeit sind die US-Fälle fast unverändert geblieben, während die Kanadischen dieses Hufeisenform ausgebildet haben und deshalb jetzt dreimal so lang und schön sind...

20040420AmericanFalls.jpg
Sebastian vor den American Falls. Hübsche Wasserfälle, man beachte auch links den Aussichtsturm und rechts die Besuchergerüste; der amerikanische Niagarafall ist definitiv von der Kanadischen Seite ohne solche Hilfsmittel besser zu sehen...

Auf dem Weg zu den kanadischen Fällen (ca. 5 Minuten Fussweg von den amerikanischen) ist uns dann ein UBCler mit seiner Freundin begegnet (PostDoc, der trotzdem mit Sebastian und mir in einem Kurs saß und jetzt eine Stelle als Dozent sucht). Kanada ist halt kleiner als man so denkt...

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Und das sind die kanadischen Fälle. Wie schon erwähnt, hübscher *g* Man beachte haufenweise Nebel in der Mitte und den Schnee am linken Rand; es war eigentlich nicht so schrecklich kalt - wir haben das mal pseudowissenschaftlich analysiert und die Verdunstungskälte für die Vereisung verantwortlich gemacht.
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Hier läuft das Wasser über die Kante, um dann 50 Meter oder so in die Tiefe zu stürzen. Nicht fotografiert habe ich das formschöne Touristenzentrum direkt hinter dem Betrachter, sowie die formschöne Touristenmenge um ihn herum. An dieser Stelle ist es saukalt und sehr feucht, was an der unangenehmen Vernebelung durch diese aufdringlichen Wasserfälle liegt. Da müsste man doch mal was machen können ;)
20040420Tunnel.jpg
Natürlich ist das ganze touristisch ausgebaut; es gibt Tunnel, durch die man hinunter in Wassernähe kommt, und hinter die Fälle. Dort sieht man dann Bilder wie dieses. Das heisst, man sieht hauptsächlich weiss, aber der Fels um einen herum vibriert beeindruckend und es ist recht laut und feucht ;)

Die Fälle sind eine ziemlich beeindruckende Angelegenheit... Hat sich gelohnt. Die Stadt aussenrum allerdings ist ziemlich fürchterlich; wir haben etwas gegessen (erstaunlich günstig) und haben gemacht dass wir wegkamen.

Geschrieben von Conrad um 18:00 | Comments (1) | TrackBack (0)
Conrad schreibt zum Thema Touri-Stories:

Mietwagen

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Mit diesem Auto gurken wir gerade durch die Gegend. Markus ist unser einziger Fahrer, denn mehr als einen können wir uns beim besten Willen nicht leisten ;)
Geschrieben von Conrad um 12:00 | Comments (2) | TrackBack (0)

19.04.04

Conrad schreibt zum Thema Touri-Stories:

Landesparlament

Uns war bis gestern nicht so wirklich klar, dass Toronto die Hauptstadt von Ontario ist (naja, mir zumindest nicht).

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Deshalb haben sie auch ein schickes Landesparlament!

Und nachdem ich am Sonntag noch an geschlossenen Türen rütteln und "ich will hier rein!" rufen musste, konnten wir uns am Montag dann eine Parlamentssitzung anschauen. Aufregend! Zum Beispiel die Sicherheitsvorkehrungen, komplett mit Metalldetektoren. Oder der Englische Formalismus des Parlaments - komplett bis hin zu einem ehrwürdigen "Mr. Speaker", der an prominenter Stelle thront, das Wort erteilt, zu dem hin sich verbeugt wird wenn man den Saal verlässt und zu dem hin gesprochen wird. Das ist wirklich etwas merkwürdig; da werden dann Sätze eingeleitet zum Beispiel mit "Mr. Speaker, ich bin mir sicher, dass dem Herrn Premierminister bewusst ist, dass...".

Interessant auch, wie so ungefähr 10 iunge Helferlein in dunkler Uniform zwischen den Abgeordneten hin- und hergerannt sind, um auf Verlangen Zettelchen zu Transportieren (man schrieb sich eifrig Nachrichten) oder Gläser mit Wasser zu besorgen und so weiter.

Eine äußerst erheiternde Angelegenheit; man erinnere mich daran, dass ich mal den hessichen Landtag besuchen gehe wenn der grad Sitzung hat.

Geschrieben von Conrad um 13:00 | Comments (0) | TrackBack (0)
Conrad schreibt zum Thema Touri-Stories:

CN Tower

Der CN Tower ist ein Turm in Toronto. Das CN steht laut der Aufzugangestellten dort wohl für "Canada National". Qualität der Information: "I'm pretty sure."

Wenn jemand mehr über den Turm wissen will, könnte ich es jetzt machen wie damals Messners Bruder über seine Wand im Himalaya: einige Minuten schweigen und dann sagen:
Er ist sehr hoch.

20040419TurmHoch.jpg
Hier zum Beweis ein Größenvergleich zwischen Markus und CN Tower. Markus ist schon sehr hoch; der Turm ist noch einmal wesentlich höher.

Im Unterschied zu Messners Bruder haben wir allerdings den Turm nicht überschritten. Ausserdem sind wir zurückgekommen, was ja auch ein Vorteil ist.

20040419CNGlass.jpg
Hier stehe ich gerade auf dem Glasfussboden; das ist so 350m über dem Boden und mir wurde da etwas mulmig. Aber cool ist das schon :)
20040419CNAussicht.jpg
Sicht auf Downtown Toronto: viele Bankhochhäuser. Toronto hat über 4 Millionen Einwohner und geht bis zum Horizont. Was hier aussehen mag wie Waldgebiete zwischen Städten sind in Wirklichkeit eher Wohngebiete zwischen Geschäftsgebieten.

Insgesamt eine interessante Sache - aber ein wenig überteuert. Wir hatten in der Jugendherberge verbilligte Tickets erstanden (16 statt 20 Dollar, also etwa 10?), und trotzdem war ich mir nicht sicher ob das jetzt im Endeffekt mein Geld wert war: Man konnte auf dem Aussichtsdeck nicht ganz rund laufen, weil ein Drittel von einem Bistro belegt wurde; der Glasfußboden war nur ein kleiner Teil des unteren Decks (ich hatte angenommen, der ginge rundrum); und man konnte nicht raus, weil der Wind zu stark war. Trotzdem war es gut, um einen besseren Eindruck von der Stadt zu bekommen.

Geschrieben von Conrad um 12:00 | Comments (2) | TrackBack (0)

18.04.04

Conrad schreibt zum Thema Touri-Stories:

Toronto

Grüße aus Toronto, Ontario!

20040417Modell.jpg
So sieht es hier in Toronto aus (jedenfalls laut dem "working model" im Rathaus - merkwürdigerweise schien das Modell gar nicht wirklich zu funktionieren - es waren zum Beispiel keine Autos zu sehen und die Bäume waren etwas groß...)

Was wir vorher über Toronto wussten, stammt aus einem Liedtext der Three Dead Trolls in a Baggie:

The rent's too high, the air's unclean,
the beaches are dirty and the people are mean,
and the women are big and the men are dumb,
and the children are loopy 'cos they live in a slum,
the water is polluted and the mayor's a dork,
they dress real bad and they think they're New York
in Toronto, Ontario

20040418Regen.jpg
Das war jedenfalls heute die Realität auf den Strassen in Toronto. Deshalb haben wir einen Museumstag eingeschoben.
20040418ROM.jpg
Royal Ontario Museum - ROM (verwirrende Abkürzung, finde ich). Hier steht Markus vor einem der zahlreichen nachgebildeten Dinoskelette. Ausserdem gab's eine große Ägypten-Gastausstellung vom British Museum in London: jede Menge interessante Kunst aus allen Zeitaltern des antiken Ägypten. Ziemlich cool, allerdings hätte man ein Wort darüber verlieren können, wie diese Kunstwerke ins British Museum gekommen sind und ob das so okay war. Ausserdem war es teilweise tatsächlich schwierig, die englischen Ägyptischen Namen zu deutschen Ägyptischen Namen zuzuordnen, die man so kannte (Nefertiti -> Nofretete ist da einer der einfacheren Vertreter, deshalb fällt's mir jetzt auch noch ein... Den englischen Echnaton hab ich schon vergessen)
20040418CNTower.jpg
Dreimal darf geraten werden, warum wir auf diesen formschönen Turm (CN Tower) heute nicht hochgefahren sind. Wir hoffen, das morgen nachholen zu können!
20040418WebZone.jpg
Das ist die WebZ@ne... Hier sitzen wir gerade und bekommen Internet für $3 pro Stunde (was ich okay finde). Ansonsten ist diese Stadt eine ziemliche WLAN-Wüste...

Ben/Switch: nein, hier in Toronto gibts im Starbucks kein WLAN. Gut, in einem wohl schon, aber das gehört wohl einer Firma darüber ;)

Internet-Cafes gibts nicht, nur so Netzwerkspielhöllen, wo einen die Betreiber anschauen wie einen Elch wenn man sie nach WLAN fragt. Auch hier haben wir nach wireless gefragt, als Antwort "jaja" gehört und Kabel in die Hand gedrückt bekommen, die die hier aus den Rechner gerupft haben. Klasse...

Das einzige freie WLAN haben wir bis jetzt in einem Plattenladen gesehen (!), der zugegebenermassen ziemlich groß war (absolut abgefahren, Fotos folgen), aber der hat leider grad schon zu.

Geschrieben von Conrad um 22:00 | Comments (0) | TrackBack (0)
Conrad schreibt zum Thema Touri-Stories:

Kanadische Gastfreundlichkeit

20040418Gastfreundlichkeit.jpg
So sieht sie also aus, die berühmte kanadische Höflichkeit... Das haben wir bisher irgendwie anders kennengelernt.
Geschrieben von Conrad um 09:00 | Comments (1) | TrackBack (0)

17.04.04

Conrad schreibt zum Thema Touri-Stories:

Unvollständige Berichterstattung

Bitte entschuldigt die Fleckenhafte Berichterstattung hier, aber ich werde einfach versuchen, ab und zu mal von unterwegs ein Bisschen was zu schreiben - kann aber halt nicht versprechen, dass es irgendwie vollständig und/oder interessant ist ;)

Mehr gibts dann zur Not (*g*) bei persönlichen Gesprächen wenn ich wieder zu Hause bin...

Geschrieben von Conrad um 23:30 | Comments (0) | TrackBack (0)
Conrad schreibt zum Thema Touri-Stories:

Jugendherberge

Wir übernachten gerade in einer Jugendherberge, die der aus unserer Anfangszeit in Vancouver nicht völlig unähnlich ist... Aber ich fand die damals fürchterlich, während ich die jetzt irgendwie klasse finde.

Warum? Ich glaube, es hat damit zu tun, dass ich jetzt gerade Urlaub habe, während das damals eher stressig war: fremdes Land, Jetlag, Stress mit Wohnungssuche und so weiter.

Woran es auch immer liegt, ich find's grad total witzig da. Auch wenn wir in einem Zimmer mit 10 Betten oder so sind und es für die ganze Etage nur 3 Duschen gibt ;)

Geschrieben von Conrad um 23:00 | Comments (0) | TrackBack (0)

11.04.04

Conrad schreibt zum Thema Touri-Stories:

Urlaubsplanung

Hmm nach dem letzten Kommentar von Flo, der gefragt hat, was wir jetzt eigentlich im nächsten Monat so machen wollen, ist mir aufgefallen, dass ich zu dem Thema wirklich noch nicht so arg viel geschrieben hatte, oder?

Naja, also die Planung ist, uns im nächsten Monat ein wenig Kanada anzusehen! Und das geht dann so:

Am 17.04. (das ist der nächste Samstag) fliegen wir von hier nach Toronto. Da schauen wir uns dann zwei oder drei Tage um und machen auch mal nen Tagesausflug zu den Niagarafällen. Zu diesem Zweck mieten wir uns ein Auto, das wir dann auch gleich über Ottawa (Hauptstadt von Kanada) nach Montreal fahren, wo wir uns dann wieder ein bisschen umsehen.

Von Montreal aus geht es dann mit dem Zug nach New York, wo wir ebenfalls ein paar Tage bleiben und vielleicht Abstecher nach Boston und/oder Washington machen. Von da aus werden wir dann versuchen, irgendwie nach Calgary zu gelangen. Da soll's nicht weiter interessant sein, allerdings ist da der Banff/Jasper National Park in der Gegend, den wir dann wieder ein bisschen mit dem Auto und zu Fuss erkunden wollen.

Ab da wird die Planung etwas... weniger konkret: entweder Fahrt mit dem Auto nach Vancouver über Kamloops und das Fraser oder Okanagan Valley, oder Flug von Calgary.

Zurück in Vancouver tun wir kurz was auch immer man in Vancouver so tut und fahren dann weiter nach Victoria auf Vancouver Island (Hauptstadt von British Columbia). Dann ist es auch schon Zeit für den Rückflug (zumindest für Wolfgang und mich; Markus und Sebastian bleiben dann noch zwei Wochen und fahren nach Norden ins Nichts oder so.

Klar? ;)

Geschrieben von Conrad um 10:35 | Comments (2) | TrackBack (0)

31.03.04

Conrad schreibt zum Thema Touri-Stories:

Nitobe Memorial Garden

Schon seit Ewigkeiten wollte ich mir den japanischen Garten auf dem UBC-Gelände mal ansehen... als ich mit Dani da war, war er nämlich leider gerade geschlossen :(

Heute allerdings schien mir das Wetter endlich wieder gut genug zu sein - und ich hatte gerade ein Stündchen Zeit, also habe ich die Gelegenheit spontan genutzt.


Der Eintritt ist für Studenten kostenlos (freundlicher Zug!), und als ich dort war, hatte auch der Mensch am Eingang gerade Pause: da hing dann ein Schild, man solle doch freundlicherweise seinen Eintritt in eine Box werfen.

Der Garten selbst ist sehr schön: grün, hügelig, mit einem großen See in der Mitte. Im Moment blüht dort ziemlich viel, und die Blütenblätter fallen stellenweise wie Schnee von den Bäumen... Insgesamt herrscht eine sehr angenehme, ruhige Stimmung (obwohl eigentlich eine recht laute Strasse ziemlich nah vorbeiführt).

Beweisfotos:

20040330Nitobe3.jpg20040330Nitobe2.jpg20040330Nitobe5.jpg20040330Nitobe1.jpg20040330Nitobe4.jpg

Geschrieben von Conrad um 08:11 | Comments (8) | TrackBack (0)

18.03.04

Conrad schreibt zum Thema Touri-Stories:

Bloedel Conservatory

Nachtrag von Anfang letzter Woche; da haben wir nämlich das Bloedel Conservatory besucht. Das liegt oben auf einem Hügel mitten in einem hübschen Park und beherbergt eine bunte Mischung aus tropischen Pflanzen und Vögeln.

Ich hoffe, meine Mitmenschen hier verzeihen mir, dass ich selten ernst bleiben kann, wenn von Bloedel die Rede ist (im Forestry-Gebäude gibt es auch das McMillan Bloedel Atrium)...

Aber ich schweife ab. Zurück zum Thema!

20040308Bloedel0.jpg
Und so sieht's aus. Von aussen jedenfalls. Ganz harmlos, oder? Man sieht ihm gar nicht an, dass es innen eine schwülheiße Gluthitze ist ;)
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Der hier heißt Charlie, wenn ich mich richtig erinnere. Ein, äh, Lachspapagei oder so ;)
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Vogelfütterung!
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Markus und Wolfgang beim Palmenstudium.

Insgesamt eine recht hübsche Einrichtung und einen Besuch wert; etwas kleiner als erwartet, aber nett und ziemlich vollgestopft. Bei Sebastian gibt's auch ein prima Foto von mir am Souvenirstand...

Ich war allerdings wieder mal (wie im Museum of Anthropology damals) überrascht ob der Plan- und Erklärungslosigkeit: an ungefähr einem Drittel der Pflanzen oder so standen Schilder; darauf stand dann zu lesen, was das ist und wo es herkommt. Der Rest schien unbeschriftet zu sein. Es war auch keinerlei Ordnung zu erkennen (abgesehen davon, dass die Kakteen alle in einer Ecke ghettoisiert waren). Ausser den Namensschildern gab es auch nichts sonst zu lesen.

Wozu ist das also gut? Man kann sich dort exotische Pflanzen anschauen. Es dürfte unmöglich sein, sich irgend eine Art von kohärentem Bild über irgendwas zu machen oder sonst irgend etwas zu lernen...

... aber die Pflanzen sind schön, und wie schon gesagt: es ist einen Besuch wert. Alleine schon wegen dem süssen kleinen Mäuschen, das sich das Vogelfutter gekrallt hat, was auf den Boden gefallen war ;)

Geschrieben von Conrad um 08:34 | Comments (6) | TrackBack (0)

05.03.04

Conrad schreibt zum Thema Touri-Stories:

Dr. Sun Yat-Sen Classical Chinese Garden

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Ich hatte heute einen halbwegs freien Tag und das Wetter war prima, also habe ich mal einen weiteren Punkt auf meiner Vancouver-ToSee-Liste abgehakt: den Dr. Sun Yat-Sen Classical Chinese Garden. Der liegt sinnhafterweise in Chinatown, umgeben von einer hohen Mauer.

Und kostet $5,75 Eintritt für Studenten. Dafür gibts dann allerdings auch eine Führung dazu (in meinem Fall von einer sehr resoluten älteren Dame). So erfährt man dann einiges über Yin und Yang (allgegenwärtig), das Leben von hohen chinesischen Beamten in der Ming-Dynastie (einen Tick zu glorifiziert für meinen Geschmack), Lotosblüten und Bambus, lime stone und überhaupt warum das alles so angeordnet ist wie es ist.

Diese Art von Garten war wohl eine Spezialität der Stadt Suzhou (so schreibt man die hier wohl) - und der in Vancouver ist der erste und einzige, der seit ca. 250 Jahren gebaut worden ist (von Chinesen übrigens, die sie extra dafür aus Suzhou importiert haben). Fertiggestellt wurde das ganze im Expo-Jahr 1986, obwohl nicht direkt ein Expo-Projekt.

Der Garten ist übrigens wirklich sehr schön, und es ist beeindruckend, wie sie es geschafft haben, auf doch recht kleinem Raum unheimlich viele Bilder unterzubringen - alles sieht aus anderer Perspektive tatsächlich anders aus. Interessant auch, wie man nach der Führung mit völlig anderen Augen durch den Garten geht als vorher.

Geschrieben von Conrad um 09:38 | Comments (0) | TrackBack (0)

27.02.04

Conrad schreibt zum Thema Touri-Stories:

Alcatraz

20040219GruppeMitAlcatraz.jpg
Ah, Alcatraz. The Rock. J. Edgar Hoovers eigenes Gefängnis. (Mitte)

Nach Angaben eines Typen, der da was über Ausbrecher erzählt hat, in den 20ern nötig geworden, weil es im Volk einen Aufschrei gegeben habe wegen dem ganzen Verbrechen, das plötzlich überall geherrscht hat. Unsere Version: nachdem sie mit der Prohibition die Mafia stark gemacht hatten ;)

Alcatraz hat zwei interessante Abschnitte in seiner Geschichte: die Zeit als Hochsicherheitsgefängnis und die Zeit der Besetzung durch Indianer. Ignorieren wollen wir hier die Zeit als Militärgefängnis und Touri-Fließband ;)

Widmen wir uns zunächst der Hochsicherheitsgefängniszeit (welch schöne Worte uns das Deutsche an die Hand gibt, ist mir immer wieder ein Genuss). Was einem sofort auffällt: der eigentliche Zellenkomplex ist klein. Ungefähr 300 Zellen, glaub ich. Auf sehr kleinem Raum.

20040219Broadway.jpg
Eigentlich sind es nur ca. 3,5 dieser Gänge hier. Dieser hier heisst "Broadway", und die Stelle unter der Uhr "Times Square"
20040219Zelle.jpg
Naja, die einzelne Zelle braucht halt auch nicht viel Platz.

Das bringt mich zu der zweiten Auffallenden Beobachtung: das ist wirklich
kein schöner Ort gewesen. Okay, ich nehme an, dass er das auch nicht sein sollte, aber trotzdem... Gar kein schöner Ort. Konstruiert in einer Zeit, wo ein Gefängnis zum Wegschliessen war - mit Wiedereingliedern in die Gesellschaft hatte das halt nichts zu tun. Mir unbegreiflich, mit was die Insassen ihre Zeit verbracht haben, wenn nicht mit dem Schmieden von Ausbruchsplänen. Oder, wie Wolfgang gesagt hat, verwunderlich, dass die da drin nicht mehr Gewalt und tote Wächter hatten über die Jahre.

Die Härte natürlich: was man so als "das Loch" kennt, also die Einzelzellen mit Lichtentzug. Man stellt sich das so als ein feuchtes... dunkles... Loch halt vor. Aber nein, das sind halt einfach Zellen, mit ebenso glatten Wänden wie der Rest der Zellen, in den gleichen Farben gestrichen - nur eben mit ner Tür, die kein Licht durchlässt. Das hat das Ganze für mich irgendwie noch erschreckender gemacht: es ist nicht so, als ob die da praktischerweise eine Höhle gefunden hätten, wo dann ein Sadistischer Aufseher die Leute reinschmeissen konnte - nein, die haben die mit voller Absicht so gebaut.

20040219MarkusImLoch.jpg
Hier steht Markus in einer dieser Zellen.

Merkwürdig übrigens, dass man dort dann erzählt bekommt, dass sie Leute manchmal für ein paar Tage da reingeworfen haben; das alles ist aber völlig unreflektiert und hat irgendwie immer einen bewundernden Unterton (kam mir jedenfalls so vor). Bin ich jetzt der Einzige, für den das irgendwie nicht akzeptabel, sondern Folter ist?

Die Kopfhörer, die man auf den beiden Fotos da oben sehen kann, sind übrigens die automatisierte Tour, die man dort mitmacht: da hört man dann Zeitzeugen berichten und so.

Etwas, was ich noch merkwürdig fand: kennt Ihr den Spitznamen von Al Capone? Ich meine, für mich war der immer nur Al Capone. Al Capone ist irgendwie ein ausreichend furchteinflößender Name für mich. Aber nein, in Alcatraz konnte man die (vermutete) Zelle von Albert "Scarface" Capone sehen. Hui.

Thema Ausbruch übrigens: von Alcatraz ist ja nie jemand ausgebrochen. Aha, soso. Naja, die einzigen beiden, die bis zum Wasser gekommen und nicht definitiv ertrunken sind, hat man einfach für tot erklärt (weil nicht sein kann, was nicht sein darf...). Diese Leute haben übrigens mit selbstgemachten Werkzeugen an der Wand gewerkelt, um ihren Lüftungsschlitz zu verbreitern. Wie das unentdeckt bleiben konnte, ist mir vollkommen schleierhaft.


Jetzt zu den Indianern: die haben nämlich 1969 die Insel besetzt, um auf Verträge aufmerksam zu machen, die die Regierung gebrochen hatte oder so. Hierbei fällt sofort auf, dass da tatsächlich überall "Indians" steht und gesagt wird. Nicht "native Americans", nicht "First Nations", nein, "Indians". Wir und unsere Kanadier waren schockiert.

Jedenfalls wundert man sich, warum sie ausgerechnet diesen gottverlassenen hässlichen Fleck Erde haben wollten. Der Grund: Alcatraz war als Gefängnis ausrangiert und "Surplus Property" oder so der Regierung. Und es gab einen abstrusen Vertrag, dass die Indiander solches Überschussland haben dürften.

Ich persönlich wundere mich da, ob sie nicht ein ein bisschen attraktiveres Fleckchen hätten finden können. Aber jedem das Seine. Jedenfalls hat diese Besetzung wohl total das Land umgekrempelt und die "Indians" "empowered" und so.

Geschrieben von Conrad um 09:55 | Comments (1) | TrackBack (0)
Conrad schreibt zum Thema Touri-Stories:

Twin Peaks

Mehr Nacharbeiten von San Francisco!

Am zweiten Tag, nach der Golden Gate Bridge, haben wir uns aufgetrennt: die Kanadier sind nach Stanford gefahren, um da Bekannte zu besuchen, und wir Deutschen haben uns mehr interessante Dinge in San Francisco selbst angesehen.

Dabei sind wir durch den Golden Gate Park gekommen (davon ein andermal) und haben einen der Twin Peaks bestiegen. Ach, was sage ich, bestiegen - erklommen! Erobert! (Leider hatten wir keine deutsche oder kanadische Flagge dabei, sonst hätten wir dieses unentdeckte Land sofort für einen befreundeten Rechtsstaat in Besitz genommen ;)

Und es waren widrige Umstände, unter denen wir beim Aufstieg zu leiden hatten: der Bus fuhr nur in eine Richtung (die Falsche; danke, Murphy!), und Bushaltestellen waren nur gelbe Striche auf der Strasse (Frechheit!); die Nacht brach hinterrücks herein; und starke Winde drohten uns von sicher geglaubtem Halt fortzureissen (ungelogen; leider konnte ich vom Wind kein Foto machen, weil er transparent ist). Aber wir haben allem Unbill getrotzt! Wo die Pioniere und Gründerväter umgedreht oder umgekommen sind, haben wir uns durchgeschlagen! Deshalb kann ich Euch nun hier diese sensationellen Beweisfotos vorführen.

20040219TwinPeaks1.jpg
Blick von einem der Twin Peaks auf den Anderen
20040219TwinPeaks2.jpg
San Francisco bei nebligem Frühabend. Super-Foto, oder ;)

Natürlich haben wir dann am nächsten Tag den anderen von unseren Alpinistischen Extremerfahrungen berichtet!

20040219JocelynWind.jpg
Hier meint Jocelyn, dass diese lächerliche Brise auf dem Boot nach Alcatraz mit den gefährlichen Winden auf den Twin Peaks mithalten kann! Lächerlich! Abgesehen davon ist mir sowas zu DiCaprio.
Geschrieben von Conrad um 09:01 | Comments (1) | TrackBack (0)

25.02.04

Conrad schreibt zum Thema Touri-Stories:

Strassenbau

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ohne Worte...
Geschrieben von Conrad um 10:17 | Comments (5) | TrackBack (0)
Conrad schreibt zum Thema Touri-Stories:

Same Sex and the City

Ich weiss nicht, wieviel man davon im Moment im Alten Europa mitbekommt...

20040220CityHall.jpg
Dunkle Wolken ziehen über der Bastion des Lichts (=City Hall von San Francisco) auf...

Seit zwei Wochen oder so verheiratet die Stadt San Francisco gleichgeschlechtliche Paare... Inzwischen haben sie wohl so ca. 3200 "Lizenzen" ausgestellt.

Das ganze steht rechtlich auf etwas wackligen Füssen: im Staat Kalifornien gibt es ein Gesetz, das die Ehe als vereinigung von Mann und Frau definiert. Allerdings verbietet die Verfassung des Staates auch Diskriminierung aufgrund des Geschlechts. Darauf basieren die Argumente der Stadt.

Unter anderem der Polizeichef und ein Stadtratsmitglied (oder sowas) von San Francisco haben schon ihre langjährigen Partner geheiratet in der Aktion.

Der Gouvernator Schwarzenegger ist beim Einschreiten, und Bush hat's zu einem seiner zentralen Wahlkampfthemen gemacht. In Kalifornien sind "nur" 50% der Wähler strikt gegen same sex marriages, in den USA insgesamt sieht das wohl noch wesentlich dunkler aus.

Mal sehen, wie das so weitergeht; ist spannend hier gerade! Die nächsten Worte in der Sache haben jetzt vermutlich die Richter... Anträge von nichtstaatlichen Organisationen auf einstweilige Verfügungen sind bisher abgeschmettert worden, weil kein irreparabler Schaden angerichtet werde.

Geschrieben von Conrad um 10:06 | Comments (4) | TrackBack (0)

24.02.04

Conrad schreibt zum Thema Touri-Stories:

Das Hotel

20$ (US) pro Nacht und Nase, mitten in der Innenstadt... Wie sieht dieses Hotel wohl aus?

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SO! (Wand über den Waschmaschinen und Trocknern im Erdgeschoss)
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Oder auch so (von aussen)
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Mein Zimmer (hinten: mein Bett; vorne: Sebastians Bett; links: Fernseher und Kühlschrank)
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... und die andere Richtung. Waschbecken im Zimmer, Bad auf dem Gang.

Insgesamt nicht super, aber billig - und wir waren ja auch nicht viel im Hotel, also war's gut erträglich. Einziges Problem: Leute im Nebenzimmer, die nachts um 3 noch laute Rap-Musik hören...

Geschrieben von Conrad um 18:59 | Comments (0) | TrackBack (0)
Conrad schreibt zum Thema Touri-Stories:

Cable Cars

Eine der schönsten der schon unten erwähnten "charmanten Konsequenzen" aus den Hügeln sind die Cable Cars: nachdem man Anfang des letzten Jahrhunderts gemerkt hat, dass Pferde sich bei den Steigungen nicht sehr gut als Antrieb im ÖPNV eignen (zuviel Verschleiß - ich weiss, makaber), und ein Unternehmer mehr von seinen Stahlseilen verkaufen wollte, hat man sich dieses effektive Transportmittel einfallen lassen.

20040218CableCarTurn.jpg
Hier wird einer der Wagen (so sehen sie aus) an der Endstation umgedreht. Ja, die Drehscheibe wird per Hand gedreht :)
20040218CableCar.jpg
Da passen übrigens sehr viele Passagiere rein: ich würde schätzen, 25 können sitzen und nochmal mindestens genauso viele stehen - die Leute haben nämlich kein Problem damit, wenn man sich aussen auf die kleinen Stege am Rand des Wagens stellt und sich festhält. Macht Spaß, wir haben's probiert ;) (Foto von Sebastian)
20040218CableCarView.jpg
Ich fürchte, auf diesem Foto (aus einem der Cable Cars aufgenommen) kann man die Steigung der Straße nicht wirklich würdigen... aber ein besseres habe ich leider nicht. Es ist recht steil.

Witzig ist dann, wenn man einen der Hügel hochfährt, aber am oberen Ende steht ein Kleintransporter. Weil man nicht dran vorbeikommt, wird ein bisschen geklingelt und dann rückwärts den Berg runtergerollt, um dann wenn der Transporter weg ist einen neuen Anlauf den Berg rauf zu nehmen...

Schön ist auch, wie die zwei Leute, die nötig sind, um einen Wagen zu fahren, permanent große Hebel und Pedale bedienen, per Glockengebimmel miteinander kommunizieren und nebenbei noch Fahrkarten einsammeln und Stadtführer spielen.

Die Wagen selbst haben keinen Antrieb, sondern sie klinken sich in ein Kabel ein, das kilometerweit unter der Strasse langläuft. Man hört das Kabel da immer lustig entlangrattern unter den Strassen wo das Cable Car fährt.

20040220CableCarMuseum1.jpg
Die Kabel (eins für jede der drei Cable Car-Linien plus eins, das sich zwei der Linien teilen) werden konstant mit ungefähr 10 Meilen pro Stunde von diesen grossen Elektromotoren gezogen (die kann man im Cable Car Museum besichtigen, das gleichzeitig auch immernoch die funktionierende Maschinenhalle ist; Sebastian hat ein besseres Foto).
20040220CableCarMuseum2.jpg
Das ganze ist sehr mechanisch und ein wenig altertümlich, funktioniert aber offensichtlich noch recht gut... Das hier sind große Räder, die die Kabel im Keller der Maschinenhalle unter die Strassen umlenken.

Es wird übrigens 6-10mal pro Jahr oder so eins der Kabel ausgetauscht (die nutzen sich schnell ab, weil die Wagen das Kabel beim Anfahren schleifen lassen). Dabei trennen sie dann beide Kabelenden 30m weit auf und weben die Stahlfasern ineinander, um einen geschlossenen Ring zu bilden... klang nach einer ziemlich abgefahrenen Idee für mich.

Geschrieben von Conrad um 07:25 | Comments (0) | TrackBack (0)
Conrad schreibt zum Thema Touri-Stories:

Vergleichende Werbung

TV-Werbung für ein Auto von Jaguar in den USA, sinngemäss übersetzt:
"Fährt sich vielleicht genauso gut wie ein Mercedes S-Klasse oder ein 7er BMW."

Werbung, die sagt, dass etwas besser ist als etwas anderes - okay. Werbung, die sich damit brüstet, dass etwas vielleicht genauso gut ist wie etwas anderes? Interessant ;)

Geschrieben von Conrad um 06:48 | Comments (1) | TrackBack (0)

23.02.04

Conrad schreibt zum Thema Touri-Stories:

Messerschmuggler

Nachdem Sebastian in einem Kommentar auf den letzten Eintrag das Foto verlangt hat: hier ist es!

20040221Messerschmuggler.jpg
Sebastian hatte sein Taschenmesser im Flug im Rucksack. Sie haben ihn durchleuchtet und nochmal per Hand durchsucht, aber das Messer trotzdem nicht gefunden. Gruselig, oder? (Man beachte auch das mörderische rote Glühen in seinen Augen...)

Das Foto selbst ist natürlich kein Beweis, weil's schon wieder in Vancouver aufgenommen ist. Aber es wäre vermutlich keine gute Idee gewesen, es im Flugzeug rauszuholen ;)

Geschrieben von Conrad um 20:50 | Comments (6) | TrackBack (0)
Conrad schreibt zum Thema Touri-Stories:

Homeland Security

This is a security advisory. Never leave your bags unattended and report all suspicious activity immediately. Thank you.

Und nein, leider können wir als Restaurant nicht erlauben, dass unvollständige Gruppen sich schon mal hinsetzen und auf den Rest warten... it's the law. Thank you for your patriotism.

Ja, früher gab es in dem Gebäude hier im Erdgeschoss große Monitore an der Decke, wo man Bilder sehen konnte, die die Kameras an der Spitze aufnehmen... nach dem 11. September haben sie das dichtgemacht. Aber da hinten hängt noch ein Fernseher, da kann man's auch sehen.

Am Flughafen: ich muss jetzt hier "for security reasons" noch ein weiteres Etikett an Ihrem Gepäck befestigen. (Aber merkwürdigerweise nur an meinem?)

Geschrieben von Conrad um 19:13 | Comments (1) | TrackBack (0)
Conrad schreibt zum Thema Touri-Stories:

Golden Gate Bridge

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Das war der Anblick, der uns erwartet hat, nachdem wir bei traumhaftem Wetter durch "Presidio" (ex-Militärbasis, jetzt Park) in Richtung Brücke gelaufen waren.
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Eine sehr hübsche Brücke. Kein Nebel zu sehen ;) Hier hab ich dann auch Bens Grüße ausgerichtet...
20040218GoldenGateKabel.jpg
Hier sieht man einen Querschnitt der Hauptkabel, die die Brücke halten... Bestehen aus vielen ca. 5mm dicken Stahlsträngen. Hier mussten wir zugeben, dass unsere Terrorismus-Planung, die Kabel mit der Laubsäge zu durchtrennen, vermutlich nicht funktionieren würde. Natürlich sind die Kabel auf der Brücke eh "for security reasons" mit Stacheldraht abgesperrt.
Geschrieben von Conrad um 19:05 | Comments (0) | TrackBack (0)

22.02.04

Conrad schreibt zum Thema Touri-Stories:

... und wieder da.

So, wir sind alle wohlbehalten wieder in Vancouver angekommen. San Francisco ist eine sehr schöne Stadt mit praktischem Klima (meistens), merkwürdigen Menschen (teilweise), steilen Hügeln (überwiegend) und charmanten Konsequenzen aus den Hügeln.

Ich hoffe, in den nächsten Tagen die interessanteren Erlebnisse (und sie waren zahlreich) hier quasi elektrisch abzulegen.

Geschrieben von Conrad um 06:14 | Comments (1) | TrackBack (0)

17.02.04

Conrad schreibt zum Thema Touri-Stories:

San Fran, here we come :)

So... Meine Sachen sind gepackt - und machen meine fiese neue Reisetasche zu ca. 60% voll. Die Reisetasche hab ich heute für 27$ erstanden... obwohl sie mit 45$ ausgepreist war. Versteckte Sonderangebote... Tststs... Manchmal verblüfft mich mein Glück wirklich ;)

Jedenfalls werde ich mit Sicherheit morgen keine Zeit für einen weiteren Eintrag haben, deshalb wünsch ich Euch allen jetzt schonmal ne angenehme Woche, während ich das volle Touri-Programm durchziehe!

Geschrieben von Conrad um 07:37 | Comments (0) | TrackBack (0)

06.01.04

Conrad schreibt zum Thema Touri-Stories:

Seattle: Nachträge

Nachdem Dani ja schon einiges beschrieben hat, hier noch ein paar mehr Eindrücke von Seattle...

20031229Uferpromenade1.jpg
Da war zum beispiel diese wunderschöne Uferpromenade. Das einzige Problem war, dass es dort ein bisschen laut war. Das lag möglicherweise...
20031229Uferpromenade2.jpg
...an der Autobahn, die mitten durch die Stadt führt? Und bevor jemand fragt: Nein, näher ans Wasser kommt man da nicht; und ja, das heisst Waterfront da; und ja, da standen tausend Touris rum und haben begeistert Fotos gemacht (während ich auch fotografiert habe - allerdings weniger begeistert und sehr viel mehr amüsiert...)
20031230Gebaeude.jpg
Ausserdem gab es dieses witzige Gebäude...
20031230JoyToTheWorld.jpg
... und das hier, was aber eher traurig aussieht ;)
20031230Parkding.jpg
Das hier ist ein Parkautomat. Naja, Automat ist übertrieben, es ist eigentlich nur ein Kasten, in den man Geld werfen kann; irgendwer muss dann kontrollieren kommen, dass da auch wirklich Geld in jedem Fach ist, das zu einem parkenden Auto gehört...
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So war das wohl, damals im alten Europa...
20031230Stadion.jpg
Das ist das Stadion der Seattle Seahawks, die zu meinem ungeheuren Missvergnügen aus den NFL-Playoffs rausgeflogen sind... Aber das ist eine andere Geschichte.

Insgesamt muss ich sagen, dass ich mir Seattle grösser vorgestellt hatte... Ist es vermutlich auch (wir haben natürlich nicht alles gesehen, da gibt es noch Quadratkilometerweise Aussenbezirke, Wohngebiete und Vororte), aber die eigentliche Innenstadt war extrem leicht überschaubar.

Merkwürdig war auch, dass man dort kaum was zum Einkaufen gefunden hat: alles war unglaublich teuer! In den Einkaufszentren in der Innenstadt (und ausserhalb der Innenstadt haben wir gar keine gesehen) sind haufenweise Edelboutiquen und Bose- und Nike-Läden... Geschäfte, in denen Normalsterbliche Kleidung oder Ähnliches (geschweige denn Lebensmittel!) kaufen könnten, sind dünn gesät. Menschen, die dort wohnen, fahren wohl weit raus in irgendwelche riesigen Shopping-Malls oder so... ansonsten können wir uns nicht erklären, wie dort jemand überleben kann.

Ein gemütliches Pub haben wir übrigens auch vergeblich gesucht.

Dort wird noch mehr Arbeit künstlich geschaffen als hier in Kanada (wie der Job von dem Typ, der im Kaufhaus Tragetaschen an Leute verteilt hat, die sich die genauso gut von einem Haken selbst hätten holen können) oder eben nicht von Maschinen übernommen, sondern von Menschen (sieh das Bild von dem Parkautomaten). Interessant ist vielleicht auch, dass z.B. der Typ mit den Tragetaschen wohl geistig behindert war. Da sieht man wohl das schwächere Sozialsystem - und vielleicht mehr (gezwungene?) Integration Behinderter in die Gesellschaft.

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So sah es übrigens in Vancouver aus, als wir zurückgekommen sind.
Geschrieben von Conrad um 06:36 | Comments (4) | TrackBack (0)

01.01.04

Dani schreibt zum Thema Touri-Stories:

Seattle

Heute schreib ich mal :) über unseren 2-Tages Trip nach Seattle (29.-30.12.).

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Dort mit dem Bus angekommen stiegen wir in diesem Traveloge ab.

Im Hintergrund seht ihr auch die...

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Space Needle, von der Conrad sehr begeistert war, weil da immer Jessica Alba in der Serie Dark Angel nachts drauf sitzt und nachdenkt und er sie total süß findet... okay: ich glaube der Hauptgrund war, dass er sie einfach "hübsch" findet; ich fand sie aus der Nähe betrachtet hässlich ;) - aber im Dunkeln gehts.


20031229SNView1.jpg
Gleich nach Ankunft sind wir dann auch gleich auf die Space Needle drauf und haben und uns unter Bilderbuchsonne und Eiseskälte die Skyline angeschaut.

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Ich sehe vielleicht glücklich aus auf dem Foto; aber wie gesagt: es war arschkalt! Man hat es keine 8 Minuten auf der äußeren Panoramaplattform ausgehalten... dafür hatten wir einen hervoragenden Blick!


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Unsere Hauptbeschäftiging in Seattle?
Stundenlang durch die halbe Stadt, insbesondere Downtown laufen.

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Am ersten Tag sind wir circa 6 stunden nur gelaufen, was viel zu viel für mich war.
20031229Hochhaeuser.jpg
Aber Conrad und die anderen waren ganz in ihrem Element, die schönen Architekturen zu bewundern.


20031230ConradAnprobieren.jpg
Shopping sah so aus: Conrad probierte an...

20031230DaniSachenSchleppen.jpg
...und ich durfte seine Sachen schleppen ;)
Aber wer mich kennt weiß, dass Shoppen mir fast immer spaß macht :)...
20031230ConradShopping.jpg20031230ConradDaniShoppen.jpg


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Hier waren wir im Seattles Best Coffee.

20031230DaniCoffee.jpg
Dort erholten wir uns von den Kältemärschen mit schönem warmen Tee und heißer Schokolade.


Jetzt bin froh, dass wir das alles hinter uns haben, denn es war alle super anstrengend ;)...ich war irgendwie nicht darauf vorbereitet, dass Seattle so viel kälter sein würde, als Vancouver..deshalb hatte ich auch glatt meine Handschuhe in Vancouver gelassen (Conrad auch): Das war echt ein Fehler gewesen ;).

Geschrieben von Dani um 04:11 | Comments (0) | TrackBack (0)

21.09.03

Conrad schreibt zum Thema Touri-Stories:

Grouse Mountain

Heute haben wir's endlich hoch auf den Grouse Mountain geschafft :)

20030920GrouseMountainVonUn.jpg
Zur Erinnerung: so sieht der Berg aus...
Für mehr Fotos hat leider die Batterie meines Fotoapparats nicht mehr gereicht (ich Depp hätte den ja mal vorher aufladen können). Ich besorge mir welche von den anderen und stelle sie hier aus, versprochen!
20030920grouse-top.jpg
Wer ist wir? Naja, wir üblichen (Sebastian, Markus, Wolfgang und ich) plus Stefan Pochmann (falls man den nicht kennt: ein Darmstädter Informatiker, der vor zwei Jahren hier war und gerade für zwei Wochen mit seinen Eltern hier Urlaub macht) und Cathy, eine "Eingeborene". (Foto von Sebastian)

Wir haben uns also (nach der üblichen Anreise mit Öffentlichen Verkehrsmitteln inkl. Fähre) auf den beschwerlichen Weg nach oben. Grouse Grind, das sind 850 Höhenmeter auf 2,9 km... SEHR steil, richtig viel Arbeit (und mächtig viel Spass ;))

Da sind richtig viele Leute unterwegs! Man war nie alleine, dauernd kommen Leute entgegen oder überholen einen - oder werden überholt... Die Leute sind teilweise heftig am schnaufen, und teilweise auch sehr sehr schnell unterwegs. Es gibt hier eine Veranstaltung namens "Grouse Grind Mountain Run", was im Endeffekt bedeutet, da hochzujoggen. Das ist ziemlich krank.

Der Rekord liegt irgendwo unter 25 Minuten. Wir haben 75 gebraucht ;)

Oben dann: einige Aussicht auf Vancouver (auch wenn leider ein paar Wolkenfetzen im Weg waren). Ausserdem ein Grizzly-Gehege und eine Lumberjack-Show (die ziemlich merkwärdig, aber irgendwie lustig war). Den eigentlichen Gipfel konnte man heute leider nicht betreten, weil die da mit nem Bagger die Piste für den Winter geglättet haben oder sowas...

20030920grouse-reh.jpg
Das Reh hier hat regelrecht für Sebastian posiert ;) (Foto von Sebastian)
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Das hier sind Cathy und ich an nem Aussichtspunkt (Foto von Sebastian)
20030920grouse-down.jpg
Wieder nach unten sind wir dann mit der Seilbahn gefahren (hat nach unten nur 5$ gekostet). Sehr viel schneller, besser für die Knie - und erstaunlicherweise absolut nicht unangenehm... Vielleicht werd' ich ja doch noch erwachsen - Schreckliche Vorstellung ;) (Foto von Sebastian)
Geschrieben von Conrad um 04:30 | Comments (10) | TrackBack (0)

08.09.03

Conrad schreibt zum Thema Touri-Stories:

Garibaldi Park

Heute haben wir mit den älteren Grads vom CS-Department einen "Day Hike" (also eine Tageswanderung) im Garibaldi Park unternommen. Das ist ein ziemlich großes Naturschutz- und Erholungsgebiet. Ganz viel naturbelassener Wald und kaum Leute (das einzige Zeichen von Zivilisation ausser den Wegen ist ein Campingplatz oben am Berg). Sehr cool!

20030907Busse.jpg
Der Park ist übrigens in der Näheklasse "very near". Also sind wir mit diesen Bussen erstmal 2 Stunden gefahren ;)

Die sind übrigens erdgasbetrieben und gehören der UBC. In Vancouver gibts wohl auch viele Erdgastankstellen... Im Norden nicht, aber da komme ich noch zu ;)

20030907ParkplatzBlick.jpg
Auf dem Parkplatz des Parks angekommen, bot sich uns dieser Blick.

Okay, nicht wirklich, weil es total vernebelt war, und ich das Bild erst auf dem Rückweg aufgenommen habe. Dichterische Freiheit, okay?

Bei dem Parkplatz gabs dann auch die letzten Toiletten bis zum Gipfel - prima Plumpsklos. Klasse... ;)

20030907Verwunschen.jpg
Dann sind wir 3 Stunden lang durch Wald gelaufen, der ungefähr so aussah. Wahnsinn... Die Wolken hingen so tief (das Bild ist auf ca. 700 m Höhe aufgenommen), dass es sehr neblig wirkte. Wir haben auf die Art übrigens 810 Höhenmeter auf 10 km Weg überwunden (die wir dann nachher wieder runterlaufen durften).
20030907Wolke.jpg
An diesem Aussichtspunkt soll es eine tolle Aussicht geben. Allerdings haben wir nur diese - zugegebenermassen beeindruckende - Wolke gesehen ;)

Habe ich schon erwähnt, dass es nass war? Es hat genieselt, und dann war da noch die Wolke um uns herum, so dass der Wald konstant getropft hat...

20030907Schneeberge.jpg
Der Lohn der Mühen: Garibaldi Lake, ein See mit absolut alberner blauer Farbe - und schnee- bzw. gletscherbedeckten Bergen aussenrum. Es war scheißkalt da oben - zumal wir nassgeschwitzt waren vom Aufstieg. Glücklicherweise gab es dort Hütten, in denen man vor Regen, Wind und Bären (gibts da oben wohl massig) geschützt war. Hier haben wir dann unser mitgebrachtes Mittagessen verschlungen (ich war sehr hungrig zu dem Zeitpunkt) und ein Bisschen die Gegend erkundet...
20030907Battleship.jpg
... und sowas findet man da ;)

Das ist der Blick von einer der Battleship Islands zurück auf die Luschen, die nicht mit draufgekommen waren. Der Weg führte nämlich über diese Steine, die auf dem Bild sichtbar sind, und war teilweise nicht wirklich breit und/oder sicher. Aber hübsch war's da drüben. Battleship Islands heissen die übrigens deshalb, weil sie wie eine Flotte von Kriegsschiffen im See liegen. Die Assoziation war tatsächlich naheliegend.

gari-conrad.jpg
Beweisfoto: ich war da oben!

Danach haben wir uns wieder auf den Abstieg gemacht, der schneller ging und weniger anstrengend war, aber sich doch ziemlich gezogen hat. Am Parkplatz haben uns unsere Fahrer dann erzählt, dass sie in der Umgebung beim besten Willen kein Erdgas für die Autos hätten auftreiben können... Es hat aber im Endeffekt knapp bis zu einer Tankstelle in Vancouver gereicht. Glück gehabt!

Zwischenstopp haben wir in einem großen Pub in Squamish gemacht - dort gab's dann auch was warmes zu Essen und alkoholhaltige Getränke für jeden. Ich fange übrigens an, mich an diese allgegenwärtigen Burger zu gewöhnen... ;)

Mehr Fotos gibt's bei Sebastian.

Geschrieben von Conrad um 08:08 | Comments (21) | TrackBack (0)

05.09.03

Conrad schreibt zum Thema Touri-Stories:

Rund um den Stanley Park

Gestern waren wir im (rund um den) Stanley Park unterwegs. Organisiert war das ganze von der CSGSA (die Organisation der Grad Students im Computer Science Department) und dabei waren ein paar neue und ein paar alte Grads.

Wir sind einmal um den Stanley Park herumgelaufen - da gibt es einen Weg auf der Sea Wall, einer Art niedriger Mauer, die rund um den Park herumführt. Der Park liegt nämlich auf einer Halbinsel - und um zu verhindern, dass die See sich den Park auf die Dauer krallt, haben sie ihn halt befestigt. Das hat fast 60 Jahre gedauert, weil sie nur bei Ebbe daran arbeiten konnten. Irgendwann in den 70ern oder 80ern haben sie's dann aber geschafft. Auf dieser "Mauer" führt seitdem eine Promenade rund um den Park, ca. 10km. Die sind wir gelaufen (bis auf eine kurze "Abkürzung", die ca. 20 Meter gespart hat...).

20030904SeawalkTotempoles.jpg
Hier sieht man die Sea Wall (und die unumgänglichen Totempfähle)
20030904Ich.jpg
Das ist einer von den neuen Grads...
20030904Gun.jpg
Hier kann man die 9 o'clock Gun sehen. Die wird irgendwie seit schon immer jeden Abend um 9 abgefeuert. War wohl mal dazu gedacht, dass die ganzen Kapitäne ihre Uhren stellen konnten - aber ich habe auch schon gelesen, dass man nach 9 nicht mehr fischen durfte (???)... Auf jeden Fall ist sie recht laut ;)
20030904DeadMansIsland.jpg
Auf diesem Bild befindet sich ein Marinestützpunkt. Der Kleinste in Kanada - aber immerhin ;)
20030904Wetsuit.jpg
"Girl In Wetsuit" von Elek Imredy. Soso, jaja.
20030904SiwashRock.jpg
Hier kann man sehen, dass Indianerlegenden merkwürdig sind: Siwash Rock, das ist wohl "Skalsh, the Unselfish", der zur Belohnung für seine Unselfishness von "Q'uas the Transformer" in Stein verwandelt worden ist. Prima, oder?
20030904Sebastian.jpg
Das war die Hauptbeschäftigung von Sebastian (und, zugegebenermassen, von mir)... Fotografieren. Die Anderen sind wie immer schon mal weitergegangen ;)
Geschrieben von Conrad um 23:24 | Comments (4) | TrackBack (0)

03.09.03

Conrad schreibt zum Thema Touri-Stories:

Nochmal Strand!

Nachdem wir also völlig mitgenommen aus der harten Veranstaltung in der Uni herauskamen ;) und mit dem Rest des Tages nichts Sinnvolleres anzufangen wußten, sind wir nochmal an den Strand gegangen :)

20030902SebHandy.jpg
Sebastian kam ein Bißchen später, weil er sich heute ein Handy besorgt hat...

Danach hat die Natur versucht, uns mit diesem völlig albernen Sonnenuntergang zu beeindrucken... (obwohl Sebastian und Markus fast nichts gesehen haben, weil sie dabei Schach gespielt haben)

20030902Sonnenuntergang.jpg 20030902Sonnenuntergang2.jpg 20030902Sonnenuntergang3.jpg

David Eddings läßt irgendwo (ich glaube im zweiten Buch von "The Tamuli") das Wesen Bhelliom über seine "Tochter", die Erde, sagen: "she is a trifle vain."

Geschrieben von Conrad um 06:14 | Comments (3) | TrackBack (0)

02.09.03

Conrad schreibt zum Thema Touri-Stories:

Lion's Gate Bridge

Interessante Geschichte (find' ich):

20030901LionsGate.jpg
Das hier ist die Lion's Gate Bridge. Sie führt von Stanley Park nach North Vancouver (Aufgenommen ist das Bild bei unserer Stadtrundfahrt).
20030901LionsGateNachts.jpg
Das ist dieselbe Brücke, nachts bei der Bootsfahrt aufgenommen.

Warum poste ich hier Fotos von einer Brücke? Wie gesagt, interessante Geschichte.

Die Brücke wurde (hauptsächlich) von der Guinness-Familie gebaut (ja, die, denen auch die Brauerei gehört). Der Grund: die hatten im Norden von Vancouver große Stücke Land zu Spottpreisen gekauft. Prima Land, nur leider absolut nicht erreichbar! Also baute man eine Brücke - und verkaufte das Land später für ein Vielfaches des Einkaufspreises. Ausserdem nahm man eine Gebühr von jedem, der die Brücke benutzte - und verkaufte sie schließlich 20 Jahre später oder so für denselben Preis, den man für ihren Bau bezahlt hatte, an die Kanadische Regierung...

1986, als hier die Expo stattfand, hat die Guinness-Familie Geld gestiftet, um die Brücke nachts hübsch zu beleuchten. Diese Lichter sind noch immer da (wie man oben auf dem Foto sieht).

1999 aber kam der wirklich abgefahrene Kram: Da haben sie beschlossen, dass die Brücke zu schmal und zu unsicher ist - und sie stückweise ausgetauscht! Weil sie die Brücke nicht für einen längeren Zeitraum sperren konnten (dafür ist sie zu viel befahren), haben sie 50 mal oder so über Nacht ein kleines Stückchen herausgenommen, auf ein Boot abgelassen, und ein breiteres neues Stückchen eingesetzt! Fotos davon gibt's hier und hier.

Geschrieben von Conrad um 01:20 | Comments (6) | TrackBack (0)

31.08.03

Conrad schreibt zum Thema Touri-Stories:

Neidisch-mach-Bilder

Schaut mal her, was ich grad bei Google gefunden habe ;)
http://sabalan.com/freevancard/?c=top20.html

Geschrieben von Conrad um 05:42 | Comments (2) | TrackBack (0)
Conrad schreibt zum Thema Touri-Stories:

Ein Tag am Meer

Ich bin im Pazifik geschwommen :)

Naja gut, nicht wirklich im Pazifik, sondern mehr im Burrard Inlet, das ist ein Ausläufer der English Bay, die gehört vermutlich zur Straight of Georgia (dem Meerarm zwischen Vancouver und Vancouver Island) - und die ist irgendwie Teil des Pazifik ;)

Anlass war übrigens, dass wir (vier Deutschen) heute einen Nachmittag am Strand verbracht haben (schwimmen, sonnen, lesen, Skat spielen).

Schwimmen war ein Erlebnis insofern als wir das bei reinkommender Flut gemacht haben. Das Wasser in Ufernähe war sehr kalt. Von der See kamen dann aber Strömungen herein, die noch sehr viel kälter waren ;) - und so kam man beim Schwimmen immer wieder kurz in Gegenden, aus denen man sehr schnell wieder herauswollte...

20030830SebastianStrand.jpg
Der Strand. Sebastian. Downtown. Das ganze liegt 10 Minuten per Bus von Downtown - und 10 Minuten per Bus von meiner Wohnung :)
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Blick auf den Strand bei Ebbe. Dort war ich schwimmen ;)
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Derselbe Strand ein paar Stunden später...
Geschrieben von Conrad um 05:38 | Comments (2) | TrackBack (0)

30.08.03

Conrad schreibt zum Thema Touri-Stories:

Boat Cruise

Vorgestern haben wir nach der Stadtrundfahrt auch noch eine Bootsfahrt gemacht - ich war nur bis jetzt zu Faul, die Fotos hochzuladen ;)

Das möchte ich hiermit nachtragen!

20030827CanadaPlaceVomWasser.jpg
Canada Place. Davor parken übrigens andauernd jede Menge Stretch-Limos...
20030827WasserFlugzeug.jpg
Ausserdem starten und landen da permanent Hubschrauber und Wasserflugzeuge.
20030827CPDowntownStanley.jpg
Links: Canada Place. Mitte: Downtown. Rechts: Stanley Park.
20030827Postkarte.jpg
Grüße aus Canada... Postkarte ;)
20030827HaeuserSchwimmen.jpg
Diese Häuser schwimmen.
20030827DowntownBeiNacht.jpg
Downtown im Dunkeln, unscharf (das doofe Boot hat gewackelt, ich kann nix dafür!)
Geschrieben von Conrad um 00:09 | Comments (6) | TrackBack (0)

29.08.03

Conrad schreibt zum Thema Touri-Stories:

Museum of Anthropology

Heute Vormittag waren wir im Museum of Anthropology, das hier auf dem Gelände der UBC steht und ein ganz ganz tolles Museum sein soll.
Wir hatten auch eine Führung von einer indianisch-stämmigen Frau, die dann zu den einzelnen Sachen was erzählt hat. Das war auch gut so, denn es stand fast nix dran...! Da standen ziemlich durcheinander viele verschiedene Sachen von vielen verschiedenen Stämmen - und es stand als Erklärung meistens nur dran, von wann und von wo es stammte, aber nicht, was es war...

Dafür, dass das ein respektvoller Umgang mit indianischer Kultur sein sollte, wurde für meinen Geschmack zu viel einfach auf einen Haufen gestellt. Das krasseste ist ein House Pole (also ne Art Totempfahl, der an einer Hausecke stand), der nicht echt war, sondern für einen Film hergestellt worden war... Insgesamt gab es dort tatsächlich nur mit Führung etwas zu lernen, sonst hätte man nur dagestanden und sich gedacht, ja, aha, ein Pfahl.

Merkwürdig. Kam mir irgendwie alles sehr oberflächlich vor - ist aber vielleicht auch schwierig, ein Museum über Kulturen zu machen, die nichts schriftlich festhalten...? Ich weiss es nicht, aber für meinen Geschmack ist dieses Museum gescheitert.

Geschrieben von Conrad um 23:48 | Comments (0) | TrackBack (0)

28.08.03

Conrad schreibt zum Thema Touri-Stories:

Stadtrundfahrt

Wir haben gestern eine Stadtrundfahrt mitgemacht (organisiert von der GSS (Graduate Student Society)). Sehr coole Sache. Man hat z. B. erfahren, dass hier in Vancouver (nach Los Angeles) die zweitmeisten Filme in Nordamerika entstehen. Angeblich soll man relativ oft Stars sehen können (z.B. beim Einkaufen auf Robson Street).

Wir sind auch am Stanley Park vorbeigekommen (Vancouvers grüner Lunge, wenn man so will), der nach demselben Mann benannt ist wie der Stanley Cup.

20080827IchVorDowntown.jpg
Das bin ich am Rande des Stanley Park (hinter mir: Downtown Vancouver)

20030827MarkusProspectPoint.jpg
Hier steht Markus am Prospect Point (dem höchsten Punkt von Stanley Park)



Gegen Ende der Rundfahrt waren wir auch kurz in Gastown (der älteste Stadtteil von Vancouver - hier hat ein Typ namens Gassy irgendwas einen Saloon neben einem Sägewerk gegründet - und kurze Zeit später stand da wohl ne Stadt ;)

20030827SteamClock.jpg
Das ist die original Gastown Steam Clock (ist irgendwie mysteriös Dampfbetrieben und befeuchtet die Gegend um sie herum) - man sieht sogar den Dampf auf dem Foto ;)

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Eine Strasse in Gastown

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Geendet hat das ganze am Canada Place, dem ehemaligen Canada-Pavillon auf der Expo '86 hier in Vancouver. Das ganze ist heute ein Kongresszentrum - und ausserdem legen hier jede Menge Kreuzfahrtschiffe an (um in Vancouver halt zu machen und dann weiter nach Alaska die Coast Mountains hochzufahren, soll sehr scenic sein.)

Geschrieben von Conrad um 19:01 | Comments (5) | TrackBack (0)

25.08.03

Conrad schreibt zum Thema Touri-Stories:

Capilano Suspension Bridge and park

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Nachdem das mit Grouse Mountain nix geworden war, sind wir dann halt auf dem Rueckweg nach ein paar Haltestellen wieder aus dem Bus ausgestiegen und haben uns eine andere Sehenswuerdigkeit angeschaut: Capilano Suspension Bridge and park... 70 m tiefe Schlucht, hinueber fuehrt nur eine wackelnde Haengebruecke (ca. 1,5 m breit)... Sehr cool ;) Auf der anderen Seite: ein Wald-Park mit sehr vielen sehr alten Baeumen. War echt huebsch da! :)
20030824CapilanoIchBruecke.jpg
Das hier bin ich auf der Bruecke. Ich steh da ein Bisschen doof, weil die grad maechtig am Schwanken war, als Sebastian das Foto geschossen hat ;)
20030824CapilanoDieAnderen.jpg
Und das hier sind die Anderen (rechts Wolfgang, links Sebastian).
Geschrieben von Conrad um 19:12 | Comments (10)
Conrad schreibt zum Thema Touri-Stories:

Grouse Mountain

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Gestern waren wir am Grouse Mountain, das ist so der Aussichtsberg von Vancouver. Von da oben soll man eine super Sicht auf die ganze Stadt haben. Ist im Winter auch ein Skigebiet ;)

Man kann da zu Fuss hoch oder per Lift (Gondeln, ich hasse die Dinger). Wir haben uns entschieden, zu Fuss zu gehen, alleine schon, um Geld zu sparen (Reisefuehrer: 18$ pro Person fuer die Gondel!).

20030824GMGrindZu.jpg
Leider war der Fussweg dichtgemacht, wegen extremer Waldbrandgefahr. Gleichzeitig hatten sich die Preise fuer die Seilbahn auf 26$ pro Person plus Steuern erhoeht, woraufhin wir das mal gelassen haben ;)
Wir gehen da hoch, wenn der Fussweg wieder offen ist.

Geschrieben von Conrad um 19:10 | Comments (7) | TrackBack (0)

20.08.03

Conrad schreibt zum Thema Touri-Stories:

Pazifik

20030821WreckBeach.jpg
Heute waren wir endlich mal ein Bisschen am Meer... "Wreck Beach", ein langgezogener Strand, der vermutlich noch zum Land der UBC gehoert (und der als Hippie-Treff verschrien ist). Viele Leute, die zum Grossteil FKK betreiben. Und vor allem verdammt viel Stufen, um ueberhaupt hinzukommen... Mindestens 250 oder 300, wuerde ich schaetzen. Sehr, sehr langer Weg (runter geht, aber hoch ist echt anstrengend...).
Wenn das Wetter es demnaechst nochmal zulaesst, werd ich definitiv eine Runde im Pazifik schwimmen gehen. Wow :)
Geschrieben von Conrad um 06:30 | Comments (2) | TrackBack (0)

19.08.03

Conrad schreibt zum Thema Touri-Stories:

Guenther

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Wirklich praktisch war uebrigens die Art und Weise, wie ich zur Jugendherberge gekommen bin: in Calgary beim Warten auf den verspaeteten Flug habe ich einen Deutschen kennengelernt, dessen Traum es ist, irgendwann nach Kanada ueberzusiedeln, und der in diesem Jahr jetzt schon zum vierten Mal hier ist. Er meinte, er wuerde sich sowieso einen Mietwagen holen - und dass die Jugendherberge auf seinem Weg liege. Guenther (so heisst er) hat mir ausserdem viele interessante Sachen ueber Vancouver und Umgebung erzaehlt und ein paar vermutlich hilfreiche Tips gegeben. Und die 50$ fuer das Taxi hab ich mir auch gespart :)
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Eindruecke von der Fahrt: die Teile von Vancouver, die ich bisher gesehen habe, sind wirklich sehr schoen. Im Sueden sind wir durch Vororte gefahren, die wirklich genau so aussahen, wie man sich US-amerikanische Vororte aus irgendwelchen Filmen vorstellt - nur mit viel mehr Baeumen.

Alles ist extrem Gruen dort. Hier downtown ist immer noch sehr viel Gruen - allerdings sind die Haeuser _sehr viel_ hoeher und die Strassen werden mehr von Laeden und Ampeln dominiert. Es gibt sehr viele Ampeln hier - die Stadt hat ja dieses Gittermuster an Strassen, und an jeder Kreuzung steht eine Ampel.

Geschrieben von Conrad um 04:30 | Comments (0) | TrackBack (0)
Conrad schreibt zum Thema Touri-Stories:

Jugendherberge

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Ich sitze gerade in meiner neuen Heimat für die nächsten Tage: Global Village Backpackers. Das Zimmer ist sehr klein, dafür teilen wir es uns zu viert... Wirklich schön ist es hier nicht (und meinen zweiten Heimwehflash habe ich inzwischen auch hinter mir). Ich hoffe, ich finde bald eine hübsche Wohnung... richtig lange will ich hier nämlich nicht bleiben ;)
Geschrieben von Conrad um 04:20 | Comments (0) | TrackBack (0)
Conrad schreibt zum Thema Touri-Stories:

Vancouver!

Der Flug von Calgary nach Vancouver war super! Ich habe am Fenster und am Notausgang gesessen - das heißt: freier Blick und freie Beine!

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Und der Blick war Wahnsinn: nach ein paar Minuten flachem Land kamen fast übergangslos die Rocky Mountains - ein ziemlich cooler Anblick. Ich habe ein paar Fotos davon gemacht, die das aber natürlich nicht wirklich einfangen konnten.
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An einigen Stellen konnte man aber auch die großen Waldbrände sehen (dort ist ja gerade der Notstand ausgerufen). Thema Notstand: sie haben in den Nachrichten erzählt, dass es hier in British Columbia seit Kurzem eine neue Krankheit gebe, die SARS sehr ähnlich sei. Mal sehen, wie die so ist ;)

Was ich übrigens ziemlich heftig fand: beim Landeanflug auf Vanouver sind wir in wenigen hundert Metern voll über Wohngebiete weggeflogen - der Lärm muss absolut höllisch sein da unten...

Geschrieben von Conrad um 03:00 | Comments (2) | TrackBack (0)
Conrad schreibt zum Thema Touri-Stories:

Warten in Calgary...

Durch den Zoll hat man mich einfach nur durchgewinkt. Glück gehabt! Ich hatte wirklich keine Lust, mein ganzes Gepäck aus- und wieder einzupacken. Immigration war auch sehr einfach: ein paar Fragen - und schon hab ich einen Wisch in den Reisepass getackert bekommen (property of the government of Canada), nach dem ich jetzt bis 31.07.03 hierbleiben darf (was ich vermutlich allerdings nicht ausnutzen werde).

Dann kam der erste echte Beweis, dass ich hier nicht mehr in Europa bin.
Mein Anschlussflug hat massiv Verspätung, ich sitze gerade hier und warte.

Geschrieben von Conrad um 02:04 | Comments (0) | TrackBack (0)

18.08.03

Conrad schreibt zum Thema Touri-Stories:

In Calgary angekommen

Grüße aus Calgary!
(Hier ist es übrigens gerade 15:30)

Der Flug hierher hat jetzt so 9,5 Stunden gedauert und war zwar lang, aber doch gut erträglich. Ich hatte einen mistigen Platz im Mittelblock (und da nicht am Gang, sondern wirklich in der Mitte) - dadurch konnte ich aber den Fernseher ganz gut sehen, auf dem drei ordentliche Filme gezeigt wurden, insbesondere Shanghai Knights (Jackie Chan) und X-Men 2.
Dadurch war die Zeit ganz gut zu überstehen ;)

Geschrieben von Conrad um 23:30 | Comments (0) | TrackBack (0)
Conrad schreibt zum Thema Touri-Stories:

Am Flughafen

Ich hatte gerade meinen ersten Heimweh-Flash: als ich mich von meinen Leuten am Flughafen verabschiedet habe und in den Bereich gegangen bin, wo man nur noch mit Bordkarte reinkommt, wusste ich absolut nicht mehr, warum ich das hier gerade eigentlich mache...

Geschrieben von Conrad um 13:30 | Comments (1) | TrackBack (0)